Lisa-Marie Fischer - Sugar & Salt - Cover
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Lisa-Marie Fischer Sugar & Salt


  • Label: Stevja Records
  • Laufzeit: 44 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Country-Pop mit deutscher Seele.

Sie ist jung, sie ist blond und sie macht Country-Musik. Sie heißt aber nicht Taylor Swift (23), sondern Lisa-Marie Fischer (21) und stammt aus dem beschaulichen Städtchen Marburg in Mittelhessen. Dass sie deshalb trotzdem Musik macht, als sei sie auf einer Ranch in Tennessee aufgewachsen, ist dennoch erstaunlich.

Mit „Sugar & Salt“ legt die 21-Jährige bereits ihr zweites Studioalbum vor, das sie stilecht in der Country-Hochburg Nashville aufgenommen hat. Hilfe bekam sie von Mark Evitts als Produzent sowie von diversen Sessionmusikern, die Live oder im Studio schon Künstler wie Rodney Atkins, Taylor Swift, Tammy Wynette oder auch Jaida Dreyer unterstützt haben.

Lisa-Marie Fischer spielt nicht die traditionelle, puristische Art von Country-Musik, sondern eine poppige Version mit gefälligen Harmonien und eingängigen Melodien. Die Texte, Kompositionen und Arrangements sind dabei in Gemeinschaftsarbeit mit den Studiomusikern entstanden und stehen sowohl stilistisch als auch stimmlich in der Tradition von Interpretinnen wie Alison Krauss oder eben Taylor Swift. Interessant ist zudem, dass sich die Hessin einen auffälligen amerikanischen Akzent angeeignet hat, mit dem sie in den USA nicht gleich als ausländische Sängerin „entlarvt“ werden kann.

Insgesamt ist das zweite Album der 21-Jährigen ein Schritt in die richtige Richtung. Die Songs haben eine gute Balance zwischen Country- und Popmusik, sodass sie zumindest in den USA in das eine oder andere Formatradioprogramm passen dürften. Ein Hype wie um das Debüt von Taylor Swift geht „Sugar & Salt“ dennoch ab. Denn dafür sind die Songs noch etwas zu niedlich und brav und auch am Wiedererkennungswert darf noch etwas gearbeitet werden. Trotzdem: Lisa-Marie Fischer ist ein Talent, das im Auge behalten werden muss!

Anspieltipps:

  • Cowboy
  • Santa Fe
  • Sugar and salt
  • Break my heart instead

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