Mick Rogers - Sharabang - Cover
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Mick Rogers Sharabang


  • Label: Just One Music
  • Laufzeit: 45 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Der Mitbegründer von Manfred Manns Earth Band mit seinem dritten Soloalbum.

Als Gründungsmitglied von Manfred Manns Earth Band im Jahr 1971, ist der Gitarrist und Sänger Mick Rogers nun schon über 40 Jahre im Music Biz und fester Bestandteil der Pop- und Rockgeschichtsbücher. Rogers gehört(e) aber nicht nur zu Manfred Manns Earth Band. Er gründete in den 70er Jahren die Band Aviator und spielte u.a. zusammen mit Simon Phillips (Toto), Tony Reeves, Joan Armatrading und Colosseum II.

Fast exakt zehn Jahre nach seinem letzten Soloalbum, „Father Of Day“ (03/2003), kehrt der 66jährige Engländer mit einem weiteren Soloprojekt auf die Bildfläche zurück. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Label Just One Music und den Produzenten und Studiobesitzern Gerhard Buchbauer und Björn Heitzer hat Mick Rogers zehn Songs eingespielt, in denen sich der Oldie noch einmal so richtig als Gitarrist und Sänger austoben kann. Unterstützung erhielt er dabei von den Bissonette-Brüdern Gregg (Schlagzeug) sowie von Matt (Bass) sowie Matt Rolling an den Tasteninstrumenten.

Mick Rogers kombiniert auf seinem dritten Soloausritt sechs Eigenkompostionen sowie mit den Songs „I heard it through the grapevine” (Marvin Gaye), „Listen to the music“ (The Doobie Brothers), „End of the line“ (Traveling Wilburys) und „The joker“ (Steve Miller Band) gleich vier Coverversionen. Das erscheint auf den ersten Blick viel, passt aber genau ins Schema. Denn „Sharabang“ ist kein Longplayer mit hochtrabenden Konzepten, sondern ein reines Lustalbum, das völlig ungezwungen, aus Spaß an der Freude, entstanden ist. Dabei wandelt Mick Rogers gekonnt auf MOR/AOR-Pfaden und versucht gar nicht erst, sich bei jugendlichen Hörern anzubiedern.

Mit Wonne lässt Rogers hier und da die Gitarre etwas lauter von der Leine („I heard it through the grapevine“, „Cutting me to pieces“), schwelgt in Erinnerungen („Right for change“, „Rock’n’Roll days“, „We threw it all away“) oder verbreitet einfach nur gute Laune („End of the line“, „Rich girl“). Das macht Rogers mit entwaffnender Ehrlichkeit und Charme, sodass „Sharabang“ am Ende einen tollen Ausflug in eine längst vergessen geglaubte Epoche der Pop- und Rockmusik darstellt.

Anspieltipps:

  • The joker
  • End of the line
  • Rock’n’Roll days
  • Listen tot he music
  • I heard it through the grapevine

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