Kitty Solaris - We Stop The Dance - Cover
Große Ansicht

Kitty Solaris We Stop The Dance


  • Label: Solaris Empire/Broken Silence
  • Laufzeit: 38 Minuten
Artikel teilen:
6.5/10 Unsere Wertung Legende
7.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Kitty Solaris hat ihrem Sound ein paar Drehungen und Wendungen spendiert.

Zum mittlerweile vierten Mal meldet sich die Berliner Ein-Frau-Firma Kirsten Hahn alias Kitty Solaris (43) mit einem eigenen Album an der Indie-Pop-Front zurück. Jedes Mal schlägt der Sound einen anderen kleinen Haken und auch heuer will sich Kitty Solaris nicht zu 100% festlegen. Und das ist auch gut so!

Neben ihrer Leidenschaft des Songschreibens ist die gebürtige Hessin Chefin des Indie-Labels Solaris Empire (My Sister Grenadine, Almost Charlie, Sofia Härdig, Bernhard Eder, Toni Kater) und erfolgreiche Konzertveranstalterin. Doch en passant findet Kitty Solaris immer wieder die Zeit, ihre Version des weiblichen Singer/Songwriter-Genres zu definieren.

Das Ganze funktioniert auf „We Stop The Dance“ mit ungewohnt rockigen Alternative Gitarren („Hell“, „Hot town blues“) und flippigem Elektro-Pop („Fingertips“), aber auch mal mit einer schwermütigen Pianoballade („Cigarettes kill you“) oder aus den 80er Indie-Jahren herüber gewehten Stilanleihen („They come from the stars“). Stimmlich kann sich die Wahl-Berlinerin dabei wie immer nicht entscheiden, ob sie lieber wie Cat Power, Juliana Hatfield, Suzanne Vega oder PJ Harvey klingen soll. Aber auch das ist eine gute Sache. Denn das fördert die Spannung, selbst wenn nicht jeder Song ein Treffer ist.

Der typische Charme der Kitty-Solaris-Platten bleibt jedenfalls auch auf „We Stop The Dance“ erhalten, bekommt ein paar neue Drehungen und Wendungen spendiert und fällt insgesamt gefällig und solide aus.

Anspieltipps:

  • 17
  • Hell
  • Hot town blues
  • Flash and thunder
  • We stop the dance

Neue Kritiken im Genre „Indie-Pop“
7.5/10

Mit Den Zehen Am Abgrund
  • 2019    
Diskutiere über „Kitty Solaris“
comments powered by Disqus