David Bowie - Aladdin Sane (40th Anniversary Edition) - Cover
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David Bowie Aladdin Sane (40th Anniversary Edition)


  • Label: Parlophone/EMI
  • Laufzeit: 42 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Es gibt doch immer wieder etwas zu feiern. Zum Beispiel 40 Jahre „Aladdin Sane“.

Vor gerade einmal einem Monat erschien mit „The Next Day“ (03/2013) das erste Studioalbum David Bowies nach zehn Jahren Pause. Doch während der eine oder andere Hörer gewiss noch daran arbeitet, die neuen Songs des Engländers für sich zu erschließen, legt Parlophone Records mit „Aladdin Sane“ in einer Jubiläumsausgabe zum 40. Geburtstag des ursprünglich am 13. April 1973 veröffentlichten sechsten Bowie-Albums bereits den nächsten Tonträger für die Fangemeinde vor. Der Nachfolger des bahnbrechenden „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars”-Albums aus dem Jahr 1972 wurde im vergangenen Jahr unter der Leitung von Ray Staff in den Londoner Air Studios klangtechnisch auf den neuesten Stand gebracht und setzt damit die Tradition der Jubiläum-Re-Releases aus dem umfangreichen Back Katalog Bowies fort.

Das Songmaterial für „Aladdin Sane“ entstand über einen Zeitraum von fünf Monaten überwiegend auf der Tournee zum „Ziggy Stardust“-Album und wurde bis Januar 1973 in verschiedenen Sessions in New York, Nashville und London von Produzent Ken Scott (Supertramp, Kansas, Level 42, Duran Duran) betreut eingespielt. Es sollte das letzte Werk werden, auf dem David Bowie auf seine Stammband The Spiders From Mars (Trevor Bolder, Mick Ronson, Mick Woodmansey) zurückgriff.

Obwohl das Album nach dem Erfolg von „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars” sehnlichst erwartet wurde und zum Beispiel in England den ersten Rang der Charts erreichte, erhielt „Aladdin Sane“ geteilte Kritiken. Vielleicht lag dies daran, dass dem Album das innovative Konzept des Vorgängers fehlte, obwohl mit Stücken wie „The Jean genie“ oder auch der Stones-Coverversion „Let’s spend the night together“ durchaus Hits darauf zu finden waren. So reiht sich „Aladdin Sane“ unterm Strich in die Liste der guten Bowie-Alben ein, bekommt aber nicht den Legendenstatus zugesprochen, wie zum Beispiel die Berlin-Trilogie mit den Alben „Low“, „Heroes“ und „Lodger“.

Anspieltipps:

  • Time
  • The Jean genie
  • Panic in Detroit
  • Drive-In saturday
  • Let’s spend the night together

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