Adam Rubenstein - Excavator - Cover
Große Ansicht

Adam Rubenstein Excavator


  • Label: Arctic Rodeo/CARGO
  • Laufzeit: 33 Minuten
Artikel teilen:
5/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Zweites Soloalbum des Chamberlain-Gitarristen und -Songwriters.

Adam Rubenstein ist nicht nur Mitglied der 2008 wiedervereinten Indie-Rocker von Chamberlain, die sich Mitte der Neunziger bis Anfang des neuen Jahrtausends eine leidenschaftliche Hörerschaft erarbeiteten, sondern auch solo aktiv. 2002 erschien unter seinem Spitznamen Adam Dove der Erstling „Aftershock“, dem nun elf Jahre später „Excavator“ folgt. Es ist die logische Konsequenz aus massig Material, welches der Songwriter in Notizbüchern, auf Festplatten und Kassetten fand. So wurden die unfertigen Ideen ausgearbeitet und beinhalten eine gar historische Komponente. Schließlich bekommen darauf neben neuen Werken auch Stücke ihre Chance, die schon ein Jahrzehnt in den Archiven schlummerten.

Singer/Songwriter und Folk bilden zwar die Grundlage von „Excavator“, doch Adam Rubenstein beackert auch rockige Pfade, die den Spirit der Sechziger und Siebziger Jahre versprühen. Während „Count On Me“ in den Sonnenuntergang trabt, holt „I´ll Retrieve“ soliden Südstaaten-Pop/Rock hervor und verabreicht „Helpless“ folkige Streicheleinheiten. Lässig groovt sich auch „Caverns“ ins Herz, punktet mit hymnischem Refrain und schafft es leicht, den Hörer gefühlvoll mitzunehmen auf eine Reise abseits von Alltagssorgen.

Die Gitarrenarbeit ist vorzüglich, doch wie so oft, wenn Rock-Musiker per Akustikklampfe den Alleingang suchen, ist auch hier nur Hausmannskost zu vernehmen. Sympathischer Folk-Pop/-Rock für die sonntägliche Entspannungskur und somit eine eher beiläufige Angelegenheit ohne großen Wiedererkennungswert.

Anspieltipps:

  • Count On Me
  • Helpless
  • Caverns
  • No Big Surprise

Neue Kritiken im Genre „Folk-Pop“
Diskutiere über „Adam Rubenstein“
comments powered by Disqus