The Veils - Time Stays, We Go - Cover
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The Veils Time Stays, We Go


  • Label: Pitch Beast Records
  • Laufzeit: 41 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
6.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Beileibe nicht so feurig wie das Albumcover. Warm wird einem trotzdem, vor allem um´s Herz.

Nicht nur Kevin Costner weiß: The Veils aus Neuseeland verdingen sich seit über zehn Jahren mit lieblichem Indie-Pop und so kamen sie in seinem Film „Mr. Brooks“ (2007) musikalisch unter. Die Erfolgsserie „Beverly Hills 90210“ bediente sich ebenso bei der in London lebenden Formation um Frontmann Finn Andrews, Sohn von Barry Andrews, einem Gründungsmitglied der New Wave-Legende XTC. Mit ihrem vierten Album „Time Stays, We Go“ wandeln The Veils nun erstmals auf selbständigen Veröffentlichungspfaden. Es erscheint auf dem eigenen Label Pitch Beast Records und wurde von Bill Rice (The Clash, The Jesus & Mary Chain) gemixt.

Dieser sorgte für den dichten, analogen Klang und damit für die Veredelung des antreibenden Openers „Through The Deep, Dark Wood“. Natürlich profitieren auch die anderen Songs vom warmen Sound und lassen nichts anbrennen. „Train With No Name“ schaltet einen Gang runter, tröpfelt bedächtig und doch schwungvoll in BritPop-Manier durch das atmosphärische Gestrüpp, durch das der Mondschein eines „Candy Apple Red“ besonders prächtig seine Wirkung entfaltet.

Die Vocals erschaffen auf Albumlänge eine starke Bindung, indem sie die emotionale Führung übernehmen und die ohnehin schon erhaben inszenierte Instrumentierung beflügeln. Zwischen Americana, BritPop und Indie-Pop/Rock findet sich Hymnisches, die große Geste inklusive („Sign Of Your Love“) und auch rühriger Folk-Pop („Turn From The Rain“) gesellt sich samt Bläsern dazu. So bedienen The Veils zwar viele Stile, doch die Gesamtheit funktioniert dennoch tadellos. Ein Kleinod von Platte, die manchmal nur solide tönt, doch durch das tolle Songwriting und erfrischende Maßnahmen am Klavier sowie im Chorgesang mehr als einmal aufhorchen lässt.

Anspieltipps:

  • Train With No Name
  • Candy Apple Red
  • Turn From The Rain
  • Out From The Valleys & Into The Stars

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