Eikostate - Tribute To Perseverance - Cover
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Eikostate Tribute To Perseverance


  • Label: Bullet Records/SOULFOOD
  • Laufzeit: 44 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
6.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Nu-Rock aus Spanien mit dezenten japanischen Elementen auf den Spuren von Linkin Park.

Die Band Eikostate aus Barcelona, Spanien, beehrt uns auf ihrem Debütalbum „Tribute To Perseverance“ mit einer speziellen Mixtur aus englischen Texten und traditionellen japanischen Klängen, die in einem Nu-Rock-Korsett gebündelt werden. Dabei legen David Mattinez Lu-Han (Gesang, Gitarre), Eloi Casellas (Gitarre), Luis Mattinez Lu-Han (Bass) und Roger S. Roca (Schlagzeug) besonderen Wert auf eingängige Melodien und wenden gerade so viel Härte an, dass ihre Songs durchaus im Mainstream platziert werden können. Wem dazu als Vergleich Linkin Park oder auch Hoobastank auf den Lippen liegen, ist gar nicht mal so verkehrt gewickelt, auch wenn die Amerikaner inzwischen mehr im Pop als im Rock zuhause sind.

Nachdem „Tribute To Perseverance“ bereits im Herbst 2011 in Spanien und Japan auf den Markt kam, ist es nun – mit einiger Verspätung – auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz offiziell erhältlich. Diese ungewöhnlich lange Zeitspanne zwischen den Veröffentlichungsterminen lässt darauf schließen, dass Eikostate auf beiden Märkten relativ erfolgreich unterwegs sind und erst jetzt die Zeit gefunden haben, um zusätzliche Länder mit ihrer Musik zu erobern. Vielleicht fand sich aber auch bis dato einfach nur kein Vertriebspartner, der das Album der Spanier unter seine Fittiche nehmen wollte.

Etwas wirklich Aufhorchenswertes können die Spanier auf ihrem Debüt nämlich nicht bieten. Denn reduziert man die 12 Songs um die tatsächlich nur minimal vorhandenen Asia-Einflüsse (z.B. in „A life less painful“ oder auch „No place for me“), bleibt nicht viel mehr als stinknormale Rockmusik übrig, die ein wenig in Nu-Metal- bzw. Nu-Rock-Regionen wildert („Riot“), aber dabei weder Überraschungen noch kreative Ausreißer in petto hat. Eikostate verstehen es zwar, hier und da ein paar schnittige Gitarrenriffs zu streuen („Scars“) und die obligatorischen Balladen für die weiblichen Fans bzw. die Emo-Kids einzuweben („Memories“), doch all das erfolgt fast schon zu kalkuliert, routiniert und von der Stange, dass am Ende nicht mehr als ein Durchschnittsalbum dabei herauskommt.

Anspieltipps:

  • Scars
  • Silence
  • No place for me
  • A life less painful

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