Demi Lovato - Demi - Cover
Große Ansicht

Demi Lovato Demi


  • Label: Hollywood Records
  • Laufzeit: 48 Minuten
Artikel teilen:
5.5/10 Unsere Wertung Legende
6.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Das bisher persönlichste Album des Hollywood-Stars.

Die 22-jährige Schauspielerin („Camp Rock 1 + 2”), Sängerin und als Jury-Mitglied der TV-Casting-Show „The X Factor“ bekannte Demi Lovato zählt zu einer Generation weiblicher, aufstrebender Jungstars, die mit ihren Allround-Talenten sowohl als Anwärterin auf fordere Hitparadenränge wie auch als Hollywood-Nachwuchs in Frage kommt. Die Gewichtung zwischen Film und Musik hält sich bei Demi Lovato ungefähr die Waage, wobei sie mit „Demi“ inzwischen ihr viertes Soloalbum in knapp vier Jahren vorlegt.

Dieses gilt als ihr bisher persönlichstes, denn die an nahezu allen Tracks als Co-Autorin beteiligte Amerikanerin musste sich in den vergangenen Jahren diverser Behandlungen unterziehen, die sich auf ihre seit frühester Kindheit existenten psychischen Probleme wie Bulimie und autoaggressives Verhalten bezogen. Das gibt natürlich Stoff für ein sehr privates Album. Doch es sollte niemand glauben, dass die 22-Jährige mit „Demi“ einen düsteren oder gar intimen Longplayer geschaffen hat. Zusammen mit einer bunt zusammengewürfelten Garde aus Songwritern und Produzenten entstand vielmehr ein locker von der Hand gehendes Popalbum, das allein schon aufgrund seiner Macher im Hintergrund austauschbar und nur wenig originell klingt.

Mit der Unterstützung von The Suspex (Hilary Duff, Daughtry), Ryan Tedder (Beyoncé, OneRepublic), Noel Zancanella (Maroon 5, Leona Lewis), Emanuel Kiriakou (Jordin Sparks, Selena Gomez), Carl Falk (Taio Cruz, Nicki Minaj), Rami Yacoub (Britney Spears, Enrique Iglesias), Matt Squire (Ke$ha, One Direction) und Jarrad Rogers (Little Mix, Delta Goodrem) entstanden 13 locker-flockige Stücke, die in ihrer unschuldigen Naivität niemandem wehtun können und perfekt in den Sommer passen, wenn dieser sich endlich mal zeigen würde.

Egal ob es nach Kelly Clarkson („Never been hurt“), Miley Cyrus („Made in the USA“), Selena Gomez („Neon lights“), P!nk („Shouldn’t come back“) oder Ke$ha („Heart attack“) klingt – es muss zu keiner Zeit darüber diskutiert werden, dass Demi Lovato eine herausragende Stimme besitzt, die auch einen schwachen Song über das Mittelmaß heben kann. In Anbetracht dessen, dass es auf „Demi“ weder großartige Ausreißer nach unten noch nach oben gibt, kann bei diesem Album von einem soliden Teen-Pop-Werk gesprochen werden, das ein paar Durchläufe lang für gute Laune sorgt.

Anspieltipps:

  • In case
  • Never been hurt
  • Made in the USA
  • Shouldn’t come back
  • Something that we’re not

Neue Kritiken im Genre „Pop“
4/10

Am Ende Des Tages
  • 2018    
Diskutiere über „Demi Lovato“
comments powered by Disqus