Iron Tongue - The Dogs Have Barked, The Birds Have Flown - Cover
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Iron Tongue The Dogs Have Barked, The Birds Have Flown


  • Label: Neurot Recordings/CARGO
  • Laufzeit: 46 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Iron Tongue präsentieren ein derbes Gemisch aus Southern-, Blues- und Stoner-Rock sowie Doom Metal.

Mit der siebenköpfigen Band Iron Tongue aus Arkansas, USA, hat das in Idaho, ebenfalls USA, beheimatete Kultlabel Neurot Recordings einen durchaus interessanten Fang gemacht. Denn das üppige Musikerkollektiv um Rwake-Sänger Chris Terry passt mit seiner wuchtigen Musik im Fahrwasser von Southern-, Blues- und Stoner-Rock sowie Doom Metal auf der einen Seite sehr gut in das Label-Raster und zum anderen heizt die Band mit ihrem Sound noch einmal die Spannung vor dem in zwei Wochen anstehenden Release des neuen Black-Sabbath-Albums „13“ an.

Doch Obacht! Auch wenn Iron Tongue auf ihrem lediglich sieben Songs umfassenden, von Billy Anderson (Melvins, Neurosis, Orange Goblin, Sick Of It All) produzierten Debüt mächtig auf die Stoner-Rock-Wurst schlagen („Said n done“), Doom-Elemente anbringen („Witchery“) und psychedelische Passagen einstreuen („7 days“), ist der Vergleich mit der Legende aus Birmingham natürlich nicht ganz fair. Dazu besitzen die Songs auf „The Dogs Have Barked, The Birds Have Flown” in der Regel nämlich nicht den kompositorischen Unterbau.

So wünscht sich der Hörer nach einem atmosphärischen Beginn („Ever after“) und der darauffolgenden Abrissbirne namens „Witchery“ mit zunehmender Spieldauer einfach etwas mehr Raffinessen, wie zum Beispiel die Hammond-Orgel-Klänge in „Skeleton“ und „7 days“, die dem zähen Sound sehr gut tun. Ohne solche Schmankerl versandet „The Dogs Have Barked, The Birds Have Flown” leider im Genre-Durchschnitt und Iron Tongue auf Dauer vielleicht auch.

Anspieltipps:

  • 7 days
  • Skeleton
  • Witchery

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