December Peals - Come Hell Or High Water - Cover
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December Peals Come Hell Or High Water


  • Label: Lighthouse Recordings
  • Laufzeit: 38 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Die December Peals haben sich endlich von den lästigen Donots-Vergleichen freigeschwommen.

Die im Jahr 1999 im westfälischen Ibbenbüren gegründete Band December Peals schickt sich an, mit „Come Hell Or High Water“ ihren inzwischen dritten Longplayer auf den Markt zu bringen. Das Quintett ist musikalisch im weiten Feld des Alternative Rock ansässig, wobei die Wurzeln durchaus im Punkrock zu finden sind. Diese haben die Wahl-Münsteraner mit der live im Studio eingespielten, etwas dumpf abgemischten Platte allerdings weitgehend abgestoßen und gegen einen gemäßigten, fast schon im Classic Rock beheimateten Sound ausgetauscht.

Diese kleine Kurskorrektur tut „Come Hell Or High Water“ durchaus gut. Denn die Band zeigt sich dadurch vielseitiger und weniger ausrechenbar. So überrascht bereits der Opener „Phoenix“ mit einem an Liam Gallagher (Beady Eye, Oasis) gemahnenden Gesangsstil, während „Same old records“ herrlich rotzig aus den Boxen poltert, „Abandon“ mit Druck und Tempo mitreißt und „World goes crazy” sich ein wenig bei den frühen Red Hot Chili Peppers abgeschaut hat.

Auf diese Weise gestalten sich auch die meisten übrigens Tracks, sodass „Come Hell Or High Water“ zu einer durchgehend packenden Performance gerät, bei der nichts neu erfunden wird, die aber mit ihren ungezwungenen Rocksongs einfach gut unterhält und deshalb kaum Anlass zu Kritik bietet.

Anspieltipps:

  • Phoenix
  • Funeral
  • Abandon
  • World goes crazy

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