World Eater - Wormfeast - Cover
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World Eater Wormfeast


  • Label: BDHW Records
  • Laufzeit: 21 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Einer der positiveren Momente in der aktuellen Hardcore-Metal-Schwemme.

Die fünfköpfige Band World Eater aus Saarbrücken hat sich dem Old-School-Hardcore verschrieben und passt damit wie die Faust aufs Auge in das Repertoire des Münsteraner Genre-Labels BDHW. Nach ihrer selbstbetitelten Debüt-EP aus dem Jahr 2012, folgt nun das erste Album.

World Eater fackeln nicht lange und hauen dem Hörer 14 Songs in etwas mehr als 20 Minuten um die Ohren. Dabei stehen die Saarländer dem Punkrock näher als dem Hardcore, der sich an Death- und Thrash-Metal-Anleihen bedient. Vergleiche sucht der Hörer daher besser in der New Yorker Ecke mit Bands wie Sick Of It All, Agnostic Front oder auch Madball, und darf sich dabei wundern, wie nahe World Eater dem Trademark-Sound der genannten Veteranen auf „Wormfeast“ kommen.

Gerne wird Hardcore-Bands vorgeworfen, dass sie nicht in der Lage seien, dem Genre auch nur die kleinsten stilistischen Erweiterungen hinzuzufügen und damit ermüdend und eindimensional klängen. Denn wer hat für die heimische Wohnzimmerbeschallung schon dauerhaften Bedarf an aggressiver Musik, zu der man sich im Moshpit gepflegt die Kauleiste einschlagen lassen kann?

Warum also nicht mal so zu Werke gehen wie World Eater, die mit „Wormfeast“ eine liebevolle Hommage an den New Yorker Hardcore abliefern, der mehr kann, als sich bollernde Beatdowns und Crowd Shouts aus der Hüfte zu leiern? Okay, innovativ ist das ebenso wenig, aber wenigstens clever und damit einer der positiveren Momente in der aktuellen Hardcore-Metal-Schwemme.

Anspieltipps:

  • Shadows
  • Distorted minds
  • Enough is enough
  • Scrape the bottom

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