Tunng - Turbines - Cover
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Tunng Turbines


  • Label: Full Time Hobby/Rough Trade
  • Laufzeit: 40 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Belebend vielseitig eingerichteter Indie-Pop mit der besonderen Tunng-Note.

Im stetigen Prozess der Ausformulierung ihrer Musik sind die Briten von Tunng in qualitativ hochwertigen Regionen zuhause. Aus arg Artifiziellem entwuchs nach und nach der Pop weiter den Kinderschuhen. Ohne die spielerisch verzwickte Attitüde aufzugeben, ist auch das fünfte Album namens „Turbines“ ein Schritt weiter in zugängliche Breitengrade. Es folgt „... And Then We Saw Land“ (2010), dem ersten ohne Mitgründer Sam Genders, und macht sich schnell auf den Weg in die Gehörgänge.

So tröpfelt der Opener „Once“ filigran tänzelnd, beseelt von folkigem Dream-Pop, in dieses anschmiegsame Werk und holt der perkussiv belebende Groove eines „Trip Trap“ Electronica-Freunde mit ins Boot. Die Elektronik ist präsent, zeitweise gar brodelnd, und doch geerdet von akustischer Instrumentierung. An dem verlangsamten Psychedelic-Ritt „By This“ vorbei, ist spätestens „The Village“ die erste richtige Offenbarung und herrlich inszenierter Gute Laune-Pop. Überhaupt liefern Tunng auf „Turbines“ eine tolle Schnittmenge der Stimmungen ab und stehen sich zweifelnde Tracks strahlender Leichtigkeit gegenüber.

Der oft zweistimmige Gesang tut sein Übriges, während lieblich verspielte Beat-Fragmente auf die zuckersüßen Gegenspieler im akustischen Gewand treffen und der geschmackvolle Weg aus Art-Pop, Folk und Electronica beschritten wird.

Anspieltipps:

  • Trip Trap
  • The Village
  • Embers
  • So Far From Here

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