Sara Bareilles - The Blessed Unrest - Cover
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Sara Bareilles The Blessed Unrest


  • Label: Epic/Sony Music
  • Laufzeit: 51 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
8.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Der dritte Major-Longplayer der Sängerin und Songwriterin.

„The Blesses Unrest” ist das mittlerweile dritte Major-Studioalbum von Sara Bareilles. Die Aufnahmen dazu fanden Los Angeles und New York statt und wurden von Mark Endert (Train, The Fray, Fiona Apple, Rihanna) und John O’Mahony (Lenka, Coldplay, Kashmir, Oh Land) betreut. Es ist der Nachfolger des einwöchigen US-Billboard-Nummer-eins-Longplayers „Kaleidoscope Heart“, der in Deutschland im Februar 2011 auf den Markt kam.

Inspiriert von diesem Erfolg, hat die 33-Jährige für ihr neues Werk scheinbar gar nicht erst den Versuch unternommen, irgendetwas an ihrem Klangbild zu verändern und wieder ein Set aus einem Dutzend Balladen („Satellite call“, „Manhattan“) sowie kraftvollen Piano-Popsongs („Brave“, „Little black dress“) eingespielt. Damit hat die Kalifornierin in den vergangenen Jahren eine deutliche Duftmarke im Mainstream-Pop gesetzt, die in Deutschland zwar noch nicht so richtig angekommen zu sein scheint, aber wer sich eine Mischung aus Alicia Keys, Norah Jones und Delta Goodrem vorstellen kann, dürfte auch für die Popmusik Sara Bareilles´ affin sein.

Was dem neuen Album, wie auch schon den vorherigen im Vergleich zu den genannten Kolleginnen ein bisschen abgeht, ist der Eindruck eines zwingenden Gesamtwerks. Und wenn sich dieser schon nicht einstellt, dann sollten es wenigstens ein, zwei Singles sein, die alles andere in den Schatten stellen. Doch an diesem Punkt ihrer Karriere befindet sich Sara Bareilles (noch) nicht.

So finden sich auf „The Blessed Unrest“ mit „Satellite call“, „Brave“, „December” und „1000 times“ vier überdurchschnittliche Nummern, sowie mit dem an den Prince-Sound der 80er Jahre gemahnenden „Eden“ ein höchst interessanter Track, der Rest ist aber lediglich nettes Beiwerk („Manhattan“, „I choose you“, „Chasing the sun“) oder einfach Füllmaterial („Hercules“, „Islands“, „Cassiopeia“). Damit tritt Sara Bareilles trotz eines bereits sehr hohen Niveaus eindeutig auf der Stelle, was in Anbetracht ihres Talents ein wenig schade ist.

Anspieltipps:

  • Eden
  • Brave
  • December
  • 1000 times
  • Satellite call

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