Gregory Porter - Liquid Spirit - Cover
Große Ansicht

Gregory Porter Liquid Spirit


  • Label: Blue Note/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 61 Minuten
Artikel teilen:
7.5/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Ab sofort beim renommierten Blue Note Label: Zweimetermann Gregory Porter.

Nach zwei von der Fachpresse anerkennend aufgenommenen Studioalben für das New Yorker Indie-Label Motéma Music (Rufus Reid, Lynne Arriale, Marc Cary, Geri Allen, Alexis Cole), ist der Jazz-Sänger Gregory Porter (42) nun bei dem renommierten, von Don Was geleiteten Label Blue Note Records (Jackie Allen, Anita Baker, Keren Ann, Jeff Bridges, John Coltrane) unter Vertrag, auf dem er sein neues Werk „Liquid Spirit“ vorstellt. Musikalisch vertraut der zweimalige Grammy-Nominierte auf dem Werk wiederum seiner bisherigen Band sowie den beiden Produzenten und Arrangeuren Curtis Taylor und Kamu Kenyatta.

Der zwei Meter große Hüne mit der durchdringenden Baritonstimme hat für „Liquid Spirit“ elf neue Songs komponiert und getextet und zudem Coverversionen von „Lonesome lover“ (Abbey Lincoln & Max Roach), „The in crowd“ (Dobie Gray) und „I fall in love too easily“ (Jule Styne & Sammy Cahn) eingespielt. Die Aufnahmen fanden innerhalb von nur vier Tagen in den berühmten Sear Sound Studios in New York statt und knüpfen stilistisch direkt an die Grammy-nominierten Vorgänger „Water“ (2010) und „Be Good“ (2012) an.

Der Kalifornier lässt in sein Verständnis von Jazz immer wieder Elemente aus Gospel, Soul und Blues einfließen, die er mit seinem markanten Organ in der Tradition eines Barry White oder auch Isaac Hayes vor Spannung prickelnd einfängt und zu einem gediegenen Songreigen bündelt. Dieser präsentiert sich in warmen Analogklängen, die Bilder von der New Yorker Clubszene der 70er Jahre wachrufen und den Hörer wie ein warmer Mantel umschließen. Dabei gelangen Porter mitreißende Stücke wie der furiose Titeltrack, einfühlsam interpretierte Coversongs und tolle Balladen wie „Hey Laura“. Fazit: Das ist Jazz, wie er nicht nur Puristen gefallen dürfte!

Anspieltipps:

  • Free
  • Hey Laura
  • Liquid spirit
  • The in crowd
  • I fall in love too easily

Neue Kritiken im Genre „Jazz“
7/10

Berlin - New York
  • 2019    
Diskutiere über „Gregory Porter“
comments powered by Disqus