Alpha & Omega - No Rest, No Peace - Cover
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Alpha & Omega No Rest, No Peace


  • Label: Bridge Nine Records
  • Laufzeit: 25 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
7.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein Hardcore-Album, das sich traut, über den Tellerrand zu schauen.

Die aus Los Angeles, Kalifornien, stammende Hardcore-Metal-Band Alpha & Omega legt mit „No Rest, No Peace“ ihren zweiten Longplayer vor. Dafür hat das Quintett im Vergleich zu seinen vorherigen beiden Outputs die Maxime „The fast parts are faster, the heavy parts are heavier and the choruses are catchier“ ausgegeben. Na gut, Klappern gehört zum Handwerk, aber wo Aaron (Gitarre), Wilcox (Gitarre), Luis (Gesang), Doodoo (Drums) und Black Tony (Bass) recht haben, haben sie nun mal recht. Die Songs auf „No Rest, No Peace“ sind in der Tat schön griffig, weil sie sich ihr Riff-Futter u.a. bei den frühen Crowbar und Cro-Mags, aber auch Machine Head und Metallica holen und ihren Hardcore-Sound damit einigermaßen variabel gestalten.

Schon der Opener „Sink“ ist eine majestätisch groovende Abrissbirne, die nicht einfach blind drauflos holzt, sondern geschickt mit Tempowechseln arbeitet und wesentlich mehr Metal als Hardcore bietet. Der Titeltrack rückt die Gesetzmäßigkeiten aber wieder gerade und will scheinbar einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen, während „Burning rope“ wieder auf ein vielfältiges Metal-Riffing setzt und „Underworld“ erneut an der Geschwindigkeitsspirale dreht. Mit diesem simplen „Yin und Yang“-Konzept bestreiten Alpha & Omega den gesamten Longplayer und fahren damit unerwartet gut.

Durch ihre stilistische Nähe zum Thrash Metal bedienen Alpha & Omega das Hardcore-Fach erfreulich abwechslungsreich und nicht so verbohrt wie die meisten ihrer Genre-Kollegen. Dass die Amerikaner zudem auf eine druckvolle Produktion zurückgreifen können, verstärkt den Eindruck eines gutklassigen Hardcore-Albums, das sich traut, über den Tellerrand zu schauen.

Anspieltipps:

  • Sink
  • Counterfeit
  • Burning rope
  • Lost my way

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