Rob Moir - Places To Die - Cover
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Rob Moir Places To Die


  • Label: Make My Day Records
  • Laufzeit: 35 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Roots-Rock und Indie-Folk auf ansprechendem Niveau.

Die drei Songs „Places To Die (Before You See The World)”, „Lost And Found Like You” und „Goodnight/Sleeptight” zum Auftakt klingen, als hätten Ryan Bingham und Leeroy Stagger eine gemeinsame Session abgehalten. Wobei Stagger ebenso aus Kanada kommt, wie Rob Moir. In Toronto ist Moir Frontmann der Indie-Punkband Dead Letter Dept. und nun legt er mit „Places To Die“ sein Solodebüt vor.

Nachdem er bewiesen hat, wie gut er den optimistischen Roots-Rock kann, schlägt er mit „The Fear“, „Cold“ und „Cop Car Crucifix“ die leiseren und melancholischeren Töne an, spielt eine Art Indie-Folk zwischen Elliott Smith und Bonnie Prince Billy, ohne wirklich nach denen zu klingen. Vielmehr ist es die Herangehensweise, die ihn mit jenen verbindet. Als Sänger überzeugt er mit einer rauen, dennoch feinfühligen Stimme, die mit den leisen und lauten Tönen umzugehen versteht.

Auf „Love Will Cure Us All“ präsentiert er uns seine kernige Bruce Springsteen-Seite, schnellt in die Höhe und glitzert wie ein Fels in der Brandung. Danach lässt er auf „Oh Margot Please“ die E-Gitarre wie Billy Bragg in seinen frühen Tagen klingen. Den „Ghost Money“ beschreibt er wieder mit leiseren Tönen, um auf „Crow Stew“ die spannungsgeladenen Stromgitarren klingeln zu lassen. Die akustischen und elektrischen Elemente verknüpft er gekonnt auf „You Lost Me At Hello“, um zum Finale die einsame Ballade „There’s No Such Thing As Ghosts“ zu präsentieren.

Rob Moir hat ein Solodebüt vorgelegt, das mit diversen Americana-Stilmitteln arbeitet. Er scheint noch auf der Suche, bewegt sich dabei jedoch auf einem sehr ansprechenden Niveau. Das verspricht noch einiges für die Zukunft.

Anspieltipps:

  • Places To Die (Before You See The World)
  • Cold
  • Love Will Cure Us All
  • You Lost Me At Hello

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