Amplified Hate - A New Chapter - Cover
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Amplified Hate A New Chapter


  • Label: Skull And Crown Records
  • Laufzeit: 33 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
3.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein solides drittes Album der bayerischen Hardcore-Kapelle.

Seit einigen Monaten wird der Hartwurst-Sektor von einem Hardcore-Metal-Revival heimgesucht, das seinesgleichen sucht. Im Wochenrhythmus werden neue Alben auf den Markt gepfeffert, mit denen eine überschaubare Zielgruppe versorgt wird, die scheinbar keine allzu großen Ansprüche an Vielfältigkeit und Abwechslungsreichtum hegt. In aller Regel unterscheiden sich die Bands und ihre künstlerische Herangehensweise an den Hardcore-Sound nämlich nur in Nuancen. Mal fällt der Thrash-Metal-Einfluss höher aus, mal stehen die alten Helden der New Yorker Old-School-Szene deutlicher Pate. Mal agieren Bands Groove-betonter, andere rutschen durch ihren Gesangsstil in Emo-/Screamo-Gefilde ab.

Der im Jahr 2007 gegründete bayerische Hardcore-Fünfer Amplified Hate – Wetty (Gesang), Chris (Gitarre), Overzap (Gitarre), Dennis (Bass) und Maexx (Drums) – geht auf seinem mittlerweile dritten Album „A New Chapter“, dem Nachfolger von „World Of Our Own” (2008) und „Once Upon A Time” (2010), relativ klassisch zu Werke. Die Jungs integrieren Thrash-Riffs („One man show“), fette Gang-Vocals („We are alive“) und groovige Parts („Me, myself and I”) in ihre vom New Yorker Hardcore geprägten Song-Grundgerüste und zeichnen damit ein klar strukturiertes Bild „ihres“ Hardcore-Metals.

Dieser ist äußerst anständig produziert, wenn man bedenkt, dass die Band kein Platten-Label im Rücken hat, und in Sachen Songwriting solide. Klar, Wunderdinge bekommt der Hörer hier nicht geboten, doch Amplified Hate liefern mit diesem Longplayer ein würdiges Drittwerk mit Gast-Features von Snoopy (Crushing Caspars), Cindy (All For Nothing) und HCB (Bloodshed Remains).

Anspieltipps:

  • Full of hate
  • We are alive
  • One man show
  • I’ve crossed the line

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