Sinister Five - The Hero´s Death In Slow Motion - Cover
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Sinister Five The Hero´s Death In Slow Motion


  • Label: CocaCool Records
  • Laufzeit: 42 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
6.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein passables Indie-Rock-Werk, das gerne an erfolgreichen Vorbildern schnuppert.

Die fünf Berliner Musiker von Sinister Five mögen Insidern als aktuelle bzw. ehemalige Mitglieder der Bands Motherbrain und Farewell To Words bekannt sein. Seit geraumer Zeit sind die Jungs aber auch als Sinister Five aktiv und veröffentlichten im ersten Quartal 2011 ihr Debütalbum „Strain“, dem sie jetzt mit „The Hero’s Death In Slow Motion“ den nächsten Studiostreich folgen lassen.

Wie schon dem Vorgänger, hört man auch diesem Album an, dass Sinister Five kein großes Budget für die Aufnahmen zur Verfügung hatten, so viel wie möglich auf „Do it yourself“-Basis geregelt und zum Beispiel auf einen externen Produzenten verzichtet haben. Dementsprechend geht der Sound auf „The Hero’s Death In Slow Motion“ in Ordnung, auch wenn die Art und Weise, wie das Schlagzeug, die Gitarren oder das Bass aufgenommen wurden, Bände spricht.

Stilistisch lässt sich die Basis der Rockmusik der Berliner in den 90er Jahren verorten. Denn sie trägt deutliche Alternative- und Grunge-Spuren („Ele“, „Kill the past“), zu denen der Sänger mit melancholisch gefärbter Stimme eines schwer leidenden Flanellhemdträges agieren kann. Dennoch lassen sich Sinister Five nicht in einer Ecke drängen und würzen ihr Zweitwerk mit eingängigen Indie-Pop-Melodien („Watching porn“), Riffattacken aus der Metal-Ecke („Mafuba“), atmosphärischen Instrumentalstücken („The outlaw theme“) und akustischen Gitarrenparts, die sich ein wenig an Queensryche’s „Silent lucidity“ bedienen („Come on over“).

Das alles ergibt unterm Strich ein passables Indie-Rock-Werk, das gerne an erfolgreichen Vorbildern schnuppert, aber für eine gelungene Vollzugsmeldung zu wenig griffiges Material mitbringt.

Anspieltipps:

  • Ele
  • Mafuba
  • Kill the past
  • The outlaw theme

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