White Hills - So You Are... So You´ll Be - Cover
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White Hills So You Are... So You´ll Be


  • Label: Thrill Jockey/Rough Trade
  • Laufzeit: 44 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
7/10 Leserwertung Stimme ab!

Experimenteller Space-Rock mit Langzeitwirkung.

Mit „So You Are... So You´ll Be“ geht das New Yorker Trio White Hills bereits in die siebte Albumrunde ihrer Space Rock-Abfahrten. Psychedelisch treibend schieben sich Dave W (Gitarre, Synthesizer, Gesang), Ego Sensation (Bass, Synthesizer, Gesang) und Nick Name (Schlagzeug) am verstörenden Intro „InWords“ entlang und landen im straight groovenden „In Your Room“. Die bis ins Mark gleitende Gitarre holt alles aus dem Verstärker heraus, reibt sich genüsslich am scheppernden Schlagzeug und kommt in den sechs Minuten des Stücks ordentlich herum. Atmosphärische Synthesizer-Breaks und Ausflüge in den Post-Punk machen die gelungene Mischung aus Joy Division und Monster Magnet perfekt.

Nicht nur die Songlängen schwanken zwischen wenigen Sekunden und acht Minuten, auch die musikalische Wandlungsfähigkeit ist hervorzuheben. „The Internal Monologue“ geht zum Beispiel als raumfüllender Ambient in brodelnder Atmosphäre durch, während sich das folgende Titelstück im Schweinerock pudelwohl fühlt. Diese Wechsel mögen verstörend klingen, sind es aber keinesfalls. Viel mehr erzeugen sie eine Spannung, die das Album auch nach zahlreichen Durchgängen enorm frisch hält.

Filmreife Klangkonstruktionen stolpern herrlich befreiend in die Punkrock-Hymne „Forever In Space (Enlightened)“ und auch ansonsten ist „So You Are... So You´ll Be“ ständig in Bewegung. Experimentell, atmosphärisch und immer wieder zupackend.

Anspieltipps:

  • The Internal Monologue
  • So You Are... So You´ll Be
  • Forever In Space
  • MIST

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