Alter Bridge - Fortress - Cover
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Alter Bridge Fortress


  • Label: Roadrunner/WEA
  • Laufzeit: 63 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
6.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein virtuoses Statement für modernen Hardrock, der sich rechts und links des Weges ein bisschen was von Heavy Metal und Prog-Rock abschaut.

Nachdem das Engagement bei Kollege Slash („Apocalyptic Love“, 05/2012) erst einmal als abgeschlossen gilt, ist Sänger Myles Kennedy nun wieder zusammen mit Mark Tremonti (Gitarre), Brian Marshall (Bass) und Scott Phillips (Schlagzeug) unter dem Banner Alter Bridge unterwegs. Gemeinsam haben die vier Herren aus Florida mit „Fortress“ ihren vierten Studio-Longplayer eingespielt, der erneut die Hardrock- und Heavy-Metal-Welt mit poppigen Melodien miteinander verbindet.

Das Cover und die Fotos im Booklet machen es bereits deutlich: Die Musik auf „Fortress“ ist diesmal düster und von Weltuntergangsszenarien geprägt und bietet deshalb neben den bekannten Breitwandmelodien die eine oder andere progressive Komponente mit Ecken und Kanten. Im Mittelpunkt stehen dabei uneingeschränkt die markante Stimme Myles Kennedys sowie das auf den Punkt gespielte Riffing von Mark Tremonti.

Aus dem ehemaligen Creed-Nebenprojekt ist dabei mehr und mehr eine eigenständige Band geworden, die sich stilsicher einen Platz im härteren Rocksektor gefunden hat und mit „Fortress“ den bis dato wohl eindeutigsten Schritt vom Alternative Rock des Debüts hin zu einer Melange aus Hardrock („Bleed it dry“) und Heavy Metal („Addicted to pain”) hingelegt hat. Dazu steuern Alter Bridge heuer haufenweise Songs bei, die vor kompositorischer Kraft kaum laufen können („Cry of Achilles“), stark-progressive Elemente beinhalten („Farther than the sun“), auf die AB-typischen hymnischen Melodiebögen setzen („Peace is broken“) und sich in Bezug auf Balladen wohltuend zurückhalten („Lover”).

Fazit: Mit „Fortress“ liefern Alter Bridge ein äußerst virtuoses Statement für modernen Hardrock ab, der sich rechts und links des Weges ein bisschen was von Heavy Metal und Prog-Rock abschaut, woraus das Album eine gute Portion Spannung bezieht.

Anspieltipps:

  • Fortress
  • All ends well
  • Cry of Achilles
  • Peace is broken
  • Farther than the sun

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