Hanni El Khatib - Head In The Dirt - Cover
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Hanni El Khatib Head In The Dirt


  • Label: Vertigo/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 33 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Das zweite Album von Hanni El Khatib. Diesmal unter der Aufsicht von Dan Auerbach (The Black Keys).

Dan Auerbach (34), Gitarrist und Sänger der Black Keys, macht immer mehr Schlagzeilen als gefragter Produzent und Toningenieur. Allein in den vergangenen 18 Monaten war er u.a. an den neuen Alben von Dr. John, Grace Potter & The Nocturnals, Bombino, Michael Kiwanuka und eines gewissen Hanni El Khatib beteiligt. Letzteres Werk, „Head In The Dirt“, des in Los Angeles lebenden Indie-Rockers mit palästinensisch-philippinisch-stämmigen Wurzeln, erscheint kurz nach der Veröffentlichung in den USA nun auch bei uns. Es ist der Nachfolger des gefeierten „Will The Guns Come Out“ (2011), auf dem El Khatib eine furiose Mischung aus 60er Jahre Garagen-Rock, Blues und R&B von der Rollbahn schoss.

„Head In The Dirt“ entstand in Dan Auerbachs Easy Eye Sound Studio in Nashville und fängt erneut den räudigen Charme aus Blues und Rock’n’Roll ein, erweitert den Sound aber um unerwartet poppige Klänge („Penny“), wobei El Khatib und Co. auch mal kurz bei The Clash („Nobody move“), Iggy Pop („Pay no mind“), The White Stripes („Can’t win ‘em all“, „House on fire“) und den Rolling Stones („Save me“) hallo sagen.

Damit entlockte Auerbach Hanni El Khatib einen ähnlichen Sound wie den seiner Black Keys, wobei die Songs auf „Head In The Dirt“ oft eine Ecke Groove-betonter („Head in the dirt“, „Skinny little girl“, „Penny“) sind und im Zweifelsfall etwas krawalliger ausfallen („Family“, „Sinking in the sand“). Das ist unterm Strich eines guten Albums würdig, aber von den Großtaten der White Stripes und Black Keys auch noch ein paar Schritte entfernt.

Anspieltipps:

  • Family
  • Head in the dirt
  • Skinny little girl
  • Sinking in the sand

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