The Creepshow - Life After Death - Cover
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The Creepshow Life After Death


  • Label: People Like You Records
  • Laufzeit: 31 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

The Creepshow bleiben auch mit der dritten Sängerin einer der besten Psychobilly-Acts.

Vier Alben mit drei verschiedenen Sängerinnen - auch so kann eine Bandbiographie aussehen. Was für manche Gruppen eine Katastrophe bedeutet und zuweilen auch schon Auflösungen nach sich gezogen hat, entwickelt sich für The Creepshow langsam zur Routine. Allerdings ist diesmal alles anders, denn der Posten am Mikro wird nach Jennifer Blackwood und ihrer Nachfolgerin Sarah Blackwood (auch bekannt durch Walk Off The Earth) erstmals nicht mehr familienintern weitergegeben. Aber keine Sorge: Die neue Sängerin Kendalyn Legaspi macht ihren Job trotzdem hervorragend, also nicht wesentlich anders als ihre Vorgängerinnen.

Ach so und einen neuen Schlagzeuger (Sandro Sanchioni) gibt es auch noch und einen weiteren Gitarristen (Daniel Flamm)! Letzterer war bereits des Öfteren mit The Creepshow auf Tour, also ist er eigentlich eher so etwas wie ein alter Bekannter, der jetzt richtig dazu gehört. So ist immer was los bei dieser Band! Und ein neues Album haben sie auch noch gemacht: Es trägt den vielsagenden Titel „Life After Death“ und knüpft trotz aller Auswechslungen an das altbewährte The Creepshow-Feeling aus Rockabilly und Punkrock (zusammen Psychobilly) an und beschert in dieser Form 31 Minuten Tanzspaß, der nicht einmal durch die obligatorische Ballade unterbrochen wird. Klar, es gibt Gruppen, bei denen sich mehr offensichtliche Unterschiede zwischen einzelnen Songs und Weiterentwicklungen zwischen einzelnen Alben aufzeigen lassen, allerdings bemühen sich The Creepshow sehr wohl durch kleinere Spielereien um diejenigen Momente, die am Ende das gewisse Etwas ausmachen. Mit Erfolg!

Da hätten wir zum einen „Last Call“, bei dem ausschließlich die Männer den Gesang übernehmen und von einem unschlagbaren Bläserspiel unterstützt werden. Oder „Take It Away“, das mit der Zeile „Now you're just somebody that I used to know” ein sicherlich beabsichtigtes Augenzwinkern in Richtung Sarah Blackwood beinhaltet. Oder „Failing Grade“, das im Refrain alles mitreißt, was nicht festgebunden ist. Diese Aufzählung könnte ewig so weitergehen und käme am Ende doch nur zu dem Resümee, dass „Life After Death“ ein gelungenes Album ist, mit dem The Creepshow zwar nicht den Glanz ihres Debüts erreichen, jedoch ihren Status als eine der besten Psychobilly-Acts locker untermauern können.

Anspieltipps:

  • Last Call
  • Failing Grade
  • Sinners & Saints
  • Take It Away

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