Gorthaur´s Wrath - War For Heaven - Cover
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Gorthaur´s Wrath War For Heaven


  • Label: Eternal Sound Records
  • Laufzeit: 55 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein arschcooler Death-Metal-Bolzen mit deutsch-kroatischer Herkunft.

Die im Jahr 1998 gegründete deutsch-kroatische Death/Black-Metal-Band Gorthaur’s Wrath, deren Line-up auf so klangvolle Namen wie Morbid (Gesang), Ross Feratu (Gitarre), Count van Conrad (Gitarre), Mära (Bass, Keyboards) und Kraven (Drums) hört, bringt nach drei Demos und dem offiziellen Debüt „Ritual IV“ (2011) mit „War For Heaven” tatsächlich erst ihr zweites Album auf den Markt. Gut Ding will Weile haben, oder wie? „War For Heaven“ sollte darüber Aufschluss geben!

Was an „War For Heaven“ sofort auffällt, ist, dass Gorthaur’s Wrath ihre Black-Metal-Wurzeln fast vollständig aus ihrem Soundbild getilgt haben und bis auf vereinzeltes Kreischen von Sänger Morbid nicht mehr auf den schwarzen Messen des Genres zugelassen sind. Dafür haben die Deutsch-Kroaten an den räudigen Old-School-Death-Metal der frühen 90er Jahren angedockt, was zum Beispiel arschcoole Speed-Death’n’Roll-Bolzen wie „Birth of sin“ zu Tage fördert.

Überhaupt ist das zehn Songs und ein episches Symphonie-Intro umfassende Album aus der Feder von Hauptsongwriter Ross Feratu ein gar prächtiger Death-Metal-Brocken geworden, den Produzent V. Santura (u.a. Dark Fortress, Triptykon) in den Landshuter Woodshed Studios (Akrea, Obscura, Metalium) klanglich so veredelt hat, dass hier rein gar nichts nach einer geldarmen Produktion klingt, sondern wie das menschgewordene Abrisskommando from Hell: Hart, atmosphärisch, düster und musikalisch gekonnt, sprich Death Metal in einer Liga mit den Großen, auch wenn das Album-Cover (noch) nicht den Anschein erweckt.

Anspieltipps:

  • Birth of sin
  • Übermensch
  • Supreme illusion
  • The son of Belial

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