Jason Derulo - Tattoos - Cover
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Jason Derulo Tattoos


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 38 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Comeback nach dem schweren Bühnenunfall.

Bei den Proben zu der geplanten Tournee zum 2011er „Future History“-Album in Miami, zog sich Jason Derulo im Januar 2012 eine schwere Wirbelsäulenverletzung zu, die den 24-jährigen US-Amerikaner nur knapp an einer bleibenden Lähmung vorbeischrammen ließ. Sämtliche Aktivitäten mussten daraufhin auf Eis gelegt werden, was den Verkaufszahlen seines zweiten Longplayers nicht gerade gut tat. Zudem verhalten sich Major-Plattenfirmen in solchen Situationen knallhart: Steht der Künstler nicht zu Promotionzwecken zur Verfügung, wird die Werbung für ein Album mitunter komplett eingestellt und ein Flop billigend in Kauf genommen.

Inzwischen ist Jason Derulo wieder topfit und sein drittes Album „Tattoos“ steht in den Startlöchern, um eine hochinfektiöse Mischung aus Pop und R&B zu verströmen. Denn Mr. Derulo bleibt seiner Marschroute auch auf seinem dritten Album treu und liefert ein gewohnt kurzes und knackiges Bündel stark eingängiger Songs ab, das zumindest auf Basis einiger Singleauskopplungen erfolgreich sein dürfte. Dafür sollten allein schon die Studio-Kollaborationen u.a. mit Ammo, Rami Yacoub, DJ Buddha, RedOne, Ricky Reed und Jared Lee sorgen, die zusammen mit den Executive Producer Frank Harris an „Tattoos“ gearbeitet haben.

Sie alle trugen zu einem äußerst leichtverdaulichen Stück Popmusik bei, das den Hörer auf den Dancefloor drängt („The other side“, „Fire“), mit groovigen HipHop-Beats die Stimmung anheizt („Talk dirty“, „Side FX“, „With the lights on“) und jede Menge Power- und Schmachtballaden („Marry me“, „Trumpets“, „Vertigo“, „Stupid love“) sowie süffige Kirmesmelodien („Tattoo“) bereithält. Am Ende ist dies nicht schlechter, aber auch nicht besser als Derulos 2010er Debütalbum und sein etwas untergegangener Nachfolger, wobei auch heuer gilt: „Dieses Album ist knallig, bunt, leichtverdaulich und am Schluss ganz schön egal“.

Anspieltipps:

  • Fire
  • Trumpets
  • Marry me
  • Stupid love
  • Rest of our life

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