Jessie J - Alive - Cover
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Jessie J Alive


  • Label: Republic/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 46 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

„Alive“ ist noch beliebiger und durchschnittlicher als „Who You Are“.

Nachdem sich das 2011er Debütalbum „Who You Are” der britischen Sängerin und Songschreiberin Jessica Ellen Cornish alias Jessie J (25) im Sog der Hitsingle „Prize tag“ weltweit im obersten Drittel aller relevanten Charts platzieren und mehr als 2½ Millionen Einheiten absetzen konnte, wird es nun langsam Zeit für den Nachschlag. Denn das gemeine Pop-Publikum vergisst seine Stars schneller, als es einem Künstler lieb sein kann. Klingelt mal bei Rihanna durch, und fragt, warum sie jedes Jahr eine neue CD auf den Markt wirft.

Gut 2½ Jahre nach dem UK-Release von „Who You Are“ steht nun also „Alive“ auf dem Plan. Ein Album, für das die Londonerin mit den unterschiedlichsten Produzenten und Songschreibern zusammengearbeitet hat, um eine unmissverständliche Hitdichte zu garantieren. So waren neben dem omnipräsenten norwegischen Produzententeam von Stargate u.a. auch Benny Blanco, Claude Kelly, Ammo, Lukasz „Dr. Luke“ Gottwald, Rodney Jerkins und Cirkut an der Produktion beteiligt, die damit als ultimativer Gemischtwarenladen in Sachen Popmusik an den Start geht und optisch eine komplett veränderte Jessie J präsentiert. Aber auch das gehört zum Spiel dazu, dass die 25-Jährige als Hitlieferantin für Miley Cyrus, Christina Aguilera und Alicia Keys nur allzu gut kennt.

Im Verbund mit ihrem Studioteam hat Jessie J einen spritzigen Cocktail angerührt, der sich wie schon auf dem Vorgängeralbum ein weiteres Mal quer durch den Garten der aktuellen Popmusik fräst. Die stilistischen Verweisstationen sind dabei wiederum die gleichen. Angefangen bei den mit Gitarrenlicks angereicherten Stücken „It’s my party“ und „Sexy lady“ im Stil einer Katy Perry, über den aufgeplusterten R&B-Track „Square one“ und das an die frühen Songs von Miley Cyrus gemahnende „Harder we fall“, bis hin zu dem Leona-Lewis-Pendant „Breathe“ sowie Dance- und Electro-Pop à la Chvrches („Daydreamin“) und Christina Aguilera („Excuse my rude“), erscheint „Alive“ als ein einziges Déjà-vu-Erlebnis, das in Bezug auf seine Langzeitwirkung noch beliebiger und durchschnittlicher als „Who You Are“ ausgefallen ist.

Anspieltipps:

  • Wild
  • Gold
  • Breathe
  • Harder we fall
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