Douglas Dare - Seven Hours EP - Cover
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Douglas Dare Seven Hours EP


  • Label: Erased Tapes/INDIGO
  • Laufzeit: 17 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Eingängig und doch intensiv punktet der Brite mit seiner Debüt-EP.

Douglas Dare stammt aus der englischen Küstenstadt Bridport, ist aber mittlerweile in London zuhause. Unter anderem dort fanden auch die Aufnahmen für seine Debüt-EP „Seven Hours“ statt. Gemeinsam mit dem Drummer und Produzenten Fabian Prynn entstanden, geht diese Veröffentlichung als Kollaboration durch und macht mit sinnlichen Stücken Lust auf mehr.

Seine frühe Leidenschaft für das Piano wird nun erweitert durch Gesang und Singer/Songwriter-Elemente, die im Opener und Titeltrack große Melodien zum Vorschein bringen. Höchst melancholisch und eindringlich ist die Stimme von Douglas der Schlüssel zu den Stücken, die zwar auch instrumental durch das Klavierspiel und mitunter vertrackte Rhythmen punkten, doch ihren atmosphärischen Rahmen mit den Vocals nochmals erweitern. „Scars“ schiebt sich in immer höhere Regionen und pulsiert vollmundig zwischen Klavier und Gesang, ehe „Lungful“ befeuert von Handclaps im leicht zugänglichen Jazz Halt macht.

Leider ist dann „Flames“ schon das letzte Stück, doch eindringlich wie der Rest eine genauso sanfte wie bestimmende Mixtur zwischen Piano-Pop, Singer/Songwriter und ganz viel Herz. Kurz, aber gut meldet sich Douglas Dare so für kommende Großtaten an und setzt nach der Tour mit Ólafur Arnalds ein weiteres Ausrufezeichen.

Anspieltipps:

  • Seven Hours
  • Scars
  • Flames

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