Johnny Logan - The Irish Soul: The Irish Connection 2 - Cover
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Johnny Logan The Irish Soul: The Irish Connection 2


  • Label: Telamo/Sony Music
  • Laufzeit: 59 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Johnny Logans persönliche Favoriten und allgemein als Klassiker anerkannte Kompositionen des Irish Folk in neuen Gewändern. Diesmal nicht so schlimm wie auf Teil 1.

Nachdem Johnny Logans „The Irish Connection” hierzulande erst im Januar 2013 offiziell veröffentlicht wurde, erscheint die relativ kurze Zeit, nach der nun bereits der zweite Teil auf den Markt kommt, sehr ungewöhnlich. Da der erste Teil aber regulär schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und auch die zweite Auflage von Logans Neuinterpretationen irischer Volksmusik vor allem in Nordeuropa schon wieder bzw. weiterhin kommerziell für Furore sorgt, darf ein Weltmarkt wie Deutschland natürlich nicht fehlen. Schließlich schaffte es auch der erste Teil bei uns in die Charts. Deshalb: Vorhang auf für „The Irish Soul: The Irish Connection 2“.

Darauf macht Johnny Logan (59) im Prinzip nichts anderes als auf Teil eins. Er stellte seine persönlichen Favoriten und allgemein als Klassiker anerkannte Kompositionen des Irish Folk zusammen und ergänzte dieses eh schon reichhaltige Bündel Lieder um drei brandneue Eigenkompositionen sowie zwei traditionelle Weihnachtslieder als Bonus für das nahende Weihnachtsgeschäft.

Mr. Logan wandelt (diesmal offiziell ohne seine „Friends“) bei seinen Interpretationen erneut auf dem schmalen Grat zwischen Schlager und Popmusik sowie dem Versuch, urwüchsiger Folklore ein zeitgemäßes Gesicht zu geben. So richtig zünftig, wie man es von den berühmten Genre-Vertretern des Irish Folk kennt, geht es bei dem 59-Jährigen aber auch heuer nicht zu. Mit Songs wie „The holy ground“ oder auch „Fairytale of New York“ bemüht er sich zwar um Authentizität, doch allein schon die warme Stimme des in Australien geborenen Sängers will nicht so recht zu dem vorgestellten Liedgut passen.

So ist und bleibt Logans „The Irish Connection” ein Phänomen, das sich irgendwie nicht ergründen, aber besser ertragen lässt, als auf dem vor neun Monaten veröffentlichten ersten Teil.

Anspieltipps:

  • Galway girl
  • Ellen’s song
  • Body of an american
  • Fairytale of New York
  • She moved through the fair

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