The Low Frequency In Stereo - Pop Obskura - Cover
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The Low Frequency In Stereo Pop Obskura


  • Label: Long Branch Records
  • Laufzeit: 43 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein in einem Flipper-Automaten gefangenes Duracell-Häschen stolpert auf Beruhigungsmitteln zwischen den Boxen hin und her.

Zusammen mit dem 40-jährigen norwegischen Top-Produzenten Jørgen Træen (Motorpsycho, The National Bank, Kaizers Orchestra, Sondre Lerche) haben The Low Frequency In Stereo ihr inzwischen fünftes Studioalbum „Pop Obskura“ in 13 Jahren Bandgeschichte aufgenommen. Es entstand an drei verschiedenen Orten in der malerischen Region Haugesund an der Südwestküste Norwegens und stellt den bisherigen Höhepunkt der zwischen Post-Rock und Art-Pop pendelnden Band dar.

Das Quintett serviert dem Hörer neun verschrobene Kompositionen, die frühere Noise-Attacken weit hinter sich gelassen haben und poppiger denn je ausgefallen sind. Dafür ist den Norwegern aber eine gute Portion Rest-Psychedelik erhalten geblieben, die auch heuer dazu führt, dass „Pop Obskura“ in guter TLFIS-Space-Rock-Tradition aus den Boxen wabert.

Kombiniert mit den niedlichen Zuckerstimmen von Linn Frøkedal und Hanne Eidsvag Andersen, ergibt sich so ein Post-Krautrock-Revival der ganz speziellen Sorte, das wie ein in einem Flipper-Automaten gefangenes Duracell-Häschen auf Beruhigungsmitteln zwischen den Boxen hin und her stolpert und für Freunde von Yo La Tengo, Stereolab, My Bloody Valentine, Lush und Broadcast bzw. für hartgesottene The-Doors-Fans eine gewisse Tauglichkeit mitbringen könnte.

Anspieltipps:

  • Curly hair
  • Black receiver
  • Satellite in sight
  • Elevated / Desecrated
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