Dwight Yoakam - 21st Century Hits: Best Of 2000-2012 - Cover
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Dwight Yoakam 21st Century Hits: Best Of 2000-2012


  • Label: New West Records
  • Laufzeit: 48 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

12 Jahre, 14 Songs. Bei dieser Best-Of-CD ist Schmalhans Küchenmeister.

Der US-amerikanische Country-Barde („I want you to want me”, „Suspicious minds”, „It only hurts when I cry”), Songschreiber („This drinkin‘ will kill me“, „Please, please baby“, „Intentional heartache”) und Schauspieler („Red Rock West“, „Sling Blade“, „Panic Room“, „Crank“) Dwight Yoakam (56), zählt seit rund 30 Jahren, mit 21 Grammy-Nominierungen und mit mehr als 25 Millionen verkauften Alben zum Inventar der Country-Szene. Alle paar Jahre ist es deshalb für eine neue Werkschau an der Zeit, auch wenn diese von den Fans nicht wirklich gebraucht werden, wenn als Bonus, so wie hier, gerade einmal ein einziger bisher unveröffentlichter Songs zu Buche steht.

Egal. Für „21st Century Hits: Best Of 2000-2012“ stellte Yoakams aktuelles Label aus den Alben „Tomorrow’s Sound Today” (2000), „Population Me” (2003), „Blame The Vain” (2005), „Dwight Sings Buck” (2007) und „3 Pears” (2012), die zwischen 2000 und 2012 auf Koch Records, Warner Bros. und New West Records erschienen sind, eine 14 Tracks umfassende Compilation zusammen, die sich bis auf wenige Ausnahmen in den klassischen Gefilden des Country austobt. Wie schön: Hier wird kein Nu-Country und auch kein Country-Pop aus dem Stetson gezaubert, sondern wunderbar altmodische Country-Musik dargeboten, die so gar nicht in die Nullerjahre passen mag.

Unter anderem mit Pedal Steel und Lap Steel Gitarre, Banjo, Mandoline, Dobro, Fiddle und Sitar instrumentiert, präsentiert Dwight Yoakam Duette mit Willie Nelson („If teardrops were diamonds“) und Michelle Branch („Long goodbye“), deren Label sie seit Jahren auf skandalöse Weise am ausgestreckten Arm verhungern lässt, sowie Coverversionen von Queen („Crazy little thing called love“) Buck Owens („My heart skips a beat“) und The Flying Burrito Brothers („Close up the Honky Tonks”) sowie diverse Eigenkompositionen wie „A heart like mine“ oder auch „Blame the vain“.

Für den echten Fan ist dieser Sampler zwar nur kalter Kaffee, aber zum Kennenlernen von Mr. Yoakams Schaffen der vergangen 12 Jahre, ist „21st Century Hits“ eine nette, wenn auch arg zusammengeraffte Sache.

Anspieltipps:

  • Long goodbye
  • A heart like mine
  • The sad side of town
  • If teardrops were diamonds
  • Crazy little thing called love

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