The Hidden Cameras - Age - Cover
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The Hidden Cameras Age


  • Label: Motor Entertainment
  • Laufzeit: 35 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
7.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Joel Gibb trifft genau die richtige Balance aus Spaß und Ernsthaftigkeit.

Fünf Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „Origin:Orphan“ (10/2009), meldet sich Joel Gibbs (37) kanadische Queercore-Combo The Hidden Cameras mit neuem Songmaterial auf der musikalischen Bildfläche zurück. Wieder geht es darum, dem Hörer ungewöhnliche Indie-Pop/Rock-Happen zu kredenzen, die zwischen unschuldig-verspielt und opulent-überdreht changieren und damit nach wie vor kein echtes Thema für die Charts sind, aber Fans und Kritiker glückselig vereinen.

Dabei hat Gibbs auch heuer wieder ein paar Melodien in petto, nach denen sich geneigte Pop-Anhänger alle zehn Finger lecken werden. Angefangen beim hymnisch-treibenden Opener „Skin & Leather“, über den vorab ausgekoppelten Track „Gay goth scene“ bis hin zum poppigen, ein wenig an Depeche Mode gemahnenden Stampfer „Doom“. Dabei fällt auf, dass die Orchester-Parts im Vergleich zum vorherigen Album bedächtiger eingesetzt wurden und dennoch eine sehr prominente Stellung auf „Age“ einnehmen.

Auf diese Weise tänzelt der Longplayer durch gefällige Synthie-Pop-Lieder („Carpe jugular“), liefert chilligen Reggae und Dubstep („Afterparty“) sowie Electro-Folk mit Apocalyptica-Streichern ab („Bread for Brat”) und bleibt dabei genau in der richtigen Balance aus Spaß und Ernsthaftigkeit, wie es sich für ein erwachsenes Popalbum gehört.

Anspieltipps:

  • Doom
  • Skin & Leather
  • Gay goth scene
  • Ordinary over you

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