Jenix - Circles - Cover
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Jenix Circles


  • Label: JNX Records/Rough Trade
  • Laufzeit: 37 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein laues Lüftchen aus Sachsen im deutschen Pop/Rock-Segment.

Obwohl es die Band Jenix aus Zittau in Sachsen inzwischen mehr als zehn Jahre (und immer in derselben Besetzung) gibt, liegt mit „Circles“ erst das zweite Album nach dem Debüt „Kill The Silence“ aus dem Jahr 2011 vor. Es wurde von Stefan „Gudze“ Hintz (Bassist der H-Blockx) produziert und knüpft mit seinen eingängigen Pop/Rock-Songs nahtlos an den Erstling an. Musik und Texte stammen diesmal ausnahmslos und kollektiv aus der Feder von Jenny Böttcher (Gesang), Ferdinand Hepper (Gitarre), Tobias Krostack (Bass) und Jan Linke (Drums), nachdem auf „Kill The Silence“ noch ein Song auf das Konto von Tom Lüneburger ging.

Auch mit Mitte/Ende Zwanzig stehen Jenix immer noch für einen drangvollen und tanzbaren Sound in der Schnittstellen zwischen Paramore, Die Happy und den frühen Silbermond. So geben sich auch auf „Circles“ knackige Rockmusik („Mantastic“), Power-Pop („Love silent art“) und – man höre und staune! – nur eine Ballade („Sorry“) die Hand. Eingängigkeit ist dabei das oberste Gebot – und daran halten sich Jenix bis zum Schluss.

Zwar scheint die Gangart im Vergleich zum ersten Album ein kleines bisschen rauer geworden zu sein, doch mit Titeln wie „40 days“ oder auch „Alaska“ ist der Mainstream schon eher – und weiterhin – das erklärte Ziel des Quartetts, als irgendeinen Preis für Härte oder Innovationen einzusammeln. Dabei fehlen leider bemerkenswerte Momente wie der Song „Here we go again“ vom Debütwerk, sodass „Circles“ nicht mehr als ein laues Lüftchen im deutschen Pop/Rock-Segment darstellt.

Anspieltipps:

  • 40 days
  • Sweet escape
  • Love silent art
  • We are so young
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