The Shrine - Bless Off - Cover
Große Ansicht

The Shrine Bless Off


  • Label: Tee Pee Records
  • Laufzeit: 38 Minuten
Artikel teilen:
6/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Weder neu, noch innovativ, aber zumindest für die Spieldauer des Albums einigermaßen Laune bringend.

Josh Landau (Gitarre, Gesang), Court Murphy (Bass) und Jeff Murray (Drums) sind The Shrine aus dem sonnigen Süden Kaliforniens. Die Band debütierte vor zwei Jahren mit ihrem Album „Primitive Blast“ und legt jetzt auf Tee Pee Records mit „Bless Off“ den zweiten Hybriden aus Garagen- und Stoner-Rock, Skate-Punk und 80er-Jahre-Hardcore vor. Aufgenommen im alten Analog-Stil, unter dem Einfluss von billigem Bier und schlechten Drogen, suhlt sich „Bless Off“ in einer kleinen Riff-Orgie, die Bands wie The Stooges, MC5, Blue Cheer und Thin Lizzy nacheifert.

Mit dieser Taktik haben The Shrine alles andere als ein Alleinstellungsmerkmal. Denn dem rauen Sound staubiger Straßen, runtergekommener Kellerräume und zu Studios und Übungsräumen umfunktionierter Garagen, jagen schon seit Jahrzehnten zig andere Bands mehr oder weniger erfolgreich nach, egal ob wir sie nun Fu Manchu, Goatsnake, Slo Burn, The Atomic Bitchwax, Kyuss, Queens Of The Stone Age oder Monster Magnet nennen. Von allen steckt ein bisschen in dem Trio – und doch nicht genug, um „Bless Off“ zu einem uneingeschränkten Hinhörer zu machen.

The Shrine arbeiten mit gezielten Versatzstücken aus Metal, Rock und Punk und sind immer dann am besten, wenn sie ordentlich aufs Gaspedal treten („Spit in my life“) und schön rotzig unterwegs sind („Worship“). Dazu sollte das Album mit entsprechender Lautstärke genossen werden. Denn nur wenn dem Hörer von den Riffslaven der Amis ein zweiter Scheitel gezogen wird, entfaltet sich die volle Wirkung ihres Immer-Auf-Die-Zwölf-Radaus, der weder neu, noch innovativ ist, aber zumindest für die relativ kurze Spieldauer des Albums einigermaßen Spaß macht.

Anspieltipps:

  • Hellride
  • Worship
  • On the grind
  • Spit in my life
Neue Kritiken im Genre „Rock“
7/10

Alles Fliesst
  • 2020    
Diskutiere über „The Shrine“
comments powered by Disqus