Malachai - Beyond Ugly - Cover
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Malachai Beyond Ugly


  • Label: Domino Records
  • Laufzeit: 33 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
7.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Überraschend unironisch reisen wir zurück in die Ästhetik der Neunziger - mit dem eine Trilogie abschließenden dritten Album Malachais.

Ein breitbeiniges, heulendes Gitarren-Riff, ein krachendes Schlagzeug; in bester Alternative-Rock-Manier der Neunziger geht es los auf „Beyond Ugly“. Das Bristoler Duo Malachai, anfänglich von Portisheads Geoff Barrow protegiert, will nun so gar nichts mehr mit der früher noch heraushörbaren TripHop-Kultur der Küstenstadt zu tun haben, die uns Massive Attack, Tricky und Roni Size bescherte.

Gee Ealey und Scott Hendy hatten sich auch eigentlich längst aus den Augen verloren, weiß die Promo zu erzählen, und nur durch einen Zufall fand man wieder zusammen und heraus, dass noch unfinished business auf sie wartete. Ob nun so oder ob da noch in einem Vertrag stand, dass noch ein drittes Album abzuliefern sei, Malachais wohl letztes Album klingt recht dahingeworfen.

Kannte der Vorgänger „Return To The Ugly Side“ Komplexität, Genreüberschreitungen und emotionale Gänsehaut, bleibt „Beyond Ugly“ mehr oder weniger bei biestigem Riff-Rock und manisch-maskulinem Sprechgesang, zusammengehalten mittels Samples und Beats. Für einzelne Songs in der Playlist ist das ziemlich cool und gelungen, als Album jedoch steht es hinter den anderen beiden Malachai-Werken an, trotz Mithilfe von Kasabians Sergio Pizzorno („The Love“) und Geoff Barrow („Dragons Ball“).

Anspieltipps:

  • Sweet Flower
  • White Nuthin' Sky
  • Don't Try This At Home

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