The Robert Cray Band - In My Soul - Cover
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The Robert Cray Band In My Soul


  • Label: Mascot Records
  • Laufzeit: 49 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
7.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Blues und Soul gehen bei Robert Cray eine Einheit ein.

Seit Anfang der 80er Jahre veröffentlicht der amerikanische Blues-Gitarrist und Sänger, fünfmalige Grammy-Gewinner und Mitglied der Blues Hall Of Fame, Robert Cray (60), sowohl solo als auch mit seiner Band nun schon in regelmäßigen Abständen neue Alben. Seine Zeit auf einem Majorlabel liegt zwar schon fast 15 Jahre zurück, doch Crays Status in der Blues-Szene tat dies keinen Abbruch. Er wird in einem Atemzug mit den ganz Großen des Genres genannt und kann heuer auf 40 Jahre als Bühnenmusiker zurückblicken.

Seit dem „Nothin But Love“-Comeback-Album aus dem Jahr 2012 ist Robert Cray auf dem Provogue-Label beheimatet, für das er mit „In My Soul“ nun seinen zweiten Longplayer vorlegt. Es ist das insgesamt 19. Werk des Saitenhexers, das er in der Besetzung Les Falconer (Schlagzeug), Dover Weinberg (Keyboards) und Richard Cousins (Bass) eingespielt hat und von seinem Kumpel Steve Jordan (Keith Richards, John Mayer, Herbie Hancock) produzieren ließ.

Wie der Titel „In My Soul“ schon andeutet, ist die Robert Cray Band diesmal im besten Sinne ein wenig neben ihrer üblichen Spur unterwegs und spielt Soulmusik im Stil der 60er und 70er Jahre mit dezent eingestreuten Blues-Licks – eine Mischung, die sowohl in Form eigener Songs als auch bei Coverversionen ausgesprochen gut harmoniert. Unterstützung erhält Robert Cray dabei von Steve Madaio und Trevor Lawrence, die mit ihren Blasinstrumenten (Trompete, Saxophon) für zusätzliche Atmosphäre sorgen und das Soul-Feeling abrunden.

„In My Soul“ ist gediegene Soul- und Bluesmusik für den erwachsenen Hörer, der auf rockiges Remmidemmi und angeberische Solo-Fluten gut verzichten kann. Als „Ersatz“ bekommt dieser eine knackig aufspielende Band („Hip tight onions“, „Nobody’s fault but mine“, „I guess I’ll never know“), anschmeichelnde Soulklänge („Fine yesterday“, „You’re everything“) und einen beseelt singenden Herrn Cray geboten („Hold on“, „What would you say“), der damit wieder einmal im Soll liegt.

Anspieltipps:

  • Pillow
  • You move me
  • Fine yesterday
  • What would you say
  • I guess I’ll never know
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