The Birds Of Satan - The Birds Of Satan - Cover
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The Birds Of Satan The Birds Of Satan


  • Label: Shanabelle Records
  • Laufzeit: 34 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
6.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Der Schlagzeuger der Foo Fighters mit einem neuen Nebenprojekt.

Taylor Hawkins (42), eigentlich Drummer bei den Foo Fighters, ist ein Typ, der nie still sitzen und zur Ruhe kommen kann. Machen die Foo Fighters um Bandchef Dave Grohl Pause, füllt der Texaner entweder als Gast auf der Platte eines befreundeten Musikers oder mit seinem Zweitprojekt Taylor Hawkins & The Coattail Riders die Lücke. Oder er gründet einfach noch eine Band und schaut, was mit der so abgeht.

Zusammen mit Wiley Hodgen (Bass) und Mick Murphy (Gitarre) hat Hawkins (Gesang, Schlagzeug) nun tatsächlich The Birds Of Satan (klingt wie ein Songtitel von Tenacious D) ins Leben gerufen, die auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum unter anderem prominente Unterstützung von Hawkins‘ Foo-Fighters-Kollegen Dave Grohl (45) und Pat Smear (54) erhalten. Eine sinnvolle Wahl, denn der Sound der Birds Of Satan ist mit seinen deutlichen Anleihen beim 70er-Jahre-Hardrock nicht ganz so weit vom druckvollen Power-Pop-Rock seiner Hauptband entfernt, wie man eventuell befürchten konnte.

Trotzdem lässt sich dem Werk anhören, dass es ein reines Spaß- und Lust-Projekt ist, das auf Vorgaben und Konventionen pfeift. So kommt das Album bei lediglich sieben Songs immerhin auf eine Spielzeit von 34 Minuten. Das zeigt, dass sich das Trio auf der einen Seite ohne Zwang in verspielt-progressiven Strukturen austoben kann, aber auf der anderen Seite auch in der Lage ist, einen eingängigen Power-Rocker rauszuhauen („Pieces of the puzzle“). Mick Murphy hat dabei seinen Spaß mit amtlichen Metal-Gniedel-Soli („Wait til tomorrow“) und Taylor Hawkins macht seine Sache als rustikal-heiserer Sänger ebenfalls ganz gut („Too far gone to see“, „Thanks for the line“).

Unterm Strich ergibt dies zwar kein essentielles Rockalbum, das man zum Beispiel als Fan der Foo Fighters unbedingt haben muss, doch allein der Spaß an der Freude, der den sieben Songs deutlich anzuhören ist, macht „The Birds Of Satan“ zu einem coolen Zeitvertreib für den geneigten Rock’n’Roller.

Anspieltipps:

  • Raspberries
  • Wait til tomorrow
  • Pieces of the puzzle
  • The ballad of the birds of satan
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