The Moons - Mindwaves - Cover
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The Moons Mindwaves


  • Label: Schnitzel Records
  • Laufzeit: 45 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.8/10 Leserwertung Stimme ab!

The Moons zelebrieren spacigen BritPop und psychedelischen Glam-Rock.

Andy Crofts (Gesang, Gitarre) ist der Kopf von The Moons, die sich 2008 im englischen Northampton formierten. Ihr Debütalbum „Life On Earth“ (2010) nahmen sie in Paul Wellers Studio auf und Weller ließ es sich nicht nehmen, bei zwei Songs an Gitarre und Klavier mitzuwirken. Es folge eine Vielzahl an Konzerten, mit Ocean Colour Scene traten sie gar in der Royal Albert Hall auf. Beady Eye begleiteten sie auf deren kompletter Europa-Tournee. Im Jahr 2012 erschien „Fables Of History“, auch hier hatte Paul Weller einen Gastauftritt. Mit „Mindwaves“ legen The Moons nun ihr drittes Album vor und erweitern ihr BritPop-Konzept, schauen über dessen Tellerrand hinaus.

Eröffnet wird mit dem „Luna Intro“, das mit Morricone Sounds zur „Society“ schreitet, einem kosmisch-psychedelischen Rock, der gewaltig auf den Bretterboden stampft. „Fever“ ist ein Glam-Hard-Rock, um den die Keyboards eine BritPop-Schleife binden. Temporeduzierter wird „Vertigo“ in psychedelische Gefilde geschickt und „All In My Mind“ wird mit leuchtenden Orgelfarben und Streichern zu einem fiebrig-flirrenden Trip.

„Heart And Soul“ kommt wieder mit Glam-Rock-Reminiszenzen daher und „You Can’t Slow Me Down“ als dynamischer, von Keyboards, Gitarren und Rhythmen vorangetriebener Titel. Zurückhaltender wird „Sometimes“ mit Pianotakten, Gitarren und Keyboards als melodische BritPop-Ballade präsentiert. Dagegen gehen „Time’s Not Forever“ und „Rage And Romance“ wieder mehr in die Offensive, letzteres abermals mit schwirrend-flirrenden Streichern.

Zum Finale landen wir mit silbrigen Pianolinien und sanft schwingender Stromgitarre „On The Moon“, ein atmosphärischer und balladesker Abschluss, der uns nochmals den Albumtitel „Mindwaves“ ins Gedächtnis ruft. The Moons erweitern hier ihr BritPop-Konzept um Psychedelia, Glam- und Space-Rock. Sie spannen den Bogen von The Beatles, The Kinks bis zu Ocean Colour Scene, Oasis und Beady Eye. Dabei ist ihnen ein hörenswertes Album gelungen!

Anspieltipps:

  • All In My Mind
  • Sometimes
  • Rage And Romance
  • On The Moon

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