Rebelution - Count Me In - Cover
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Rebelution Count Me In


  • Label: Easy Star Records
  • Laufzeit: 41 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Ausgelassen, tiefgründig, ehrlich: Die Kalifornier fangen ein besonderes Lebensgefühl ein.

Vier junge Menschen treffen sich in Kaliforniens studentischer Hochburg Isla Vista (natürlich direkt am Strand gelegen), stellen fest, dass sie alle der Musik nicht abgeneigt sind und beschließen, eine Band zu gründen. Und welche Musikrichtung käme im Sonnenstaat mehr in Frage, als ausgelassener, „gechillter“ Reggae?! - Diese Geschichte und der vermutlich kurze Entscheidungsprozess liegen nun bereits zehn Jahre zurück. Seither sind sich Sänger und Gitarrist Eric Rachmany, Keyboarder Rory Carey, Schlagzeuger Wesley Finley und Bassist Marley D. Williams äußerst treu geblieben.

Nur einer, Matt Velasquez, ist in dem Jahrzehnt Bandgeschichte ausgestiegen, Zusammenhalt gilt als das Flaggschiff der amerikanischen Musiker. „Count me in“ steht in diesem Zusammenhang für den Gemeinschaftssinn, der sogar über die Grenzen der Band hinausgetragen wird. Zahlreiche, unermüdliche Touren, selbst während der Studioaufnahmen, und die Fähigkeit auf dem Boden zu bleiben, werden von den Fans mit unumstößlicher Treue belohnt. Die besondere Attitüde, die durch die Leichtigkeit des Reggae ohnehin zum Ausdruck kommt und für die vier Jungs von Rebelution eine Lebenseinstellung ist, wurde zwischen September und Dezember 2013 in Miami eingefangen.

Neben gewohnt ungezwungener musikalischer und lyrischer Vielfalt und einem breiten, beeindruckenden Instrumentenspektrum, verhalfen zwei Gäste zur Perfektionierung des mittlerweile vierten Studioalbums. Don Carlos, erfolgreicher Reggae-Sänger und stimmliches Vorbild für Frontmann Eric Rachmany, sowie Dancehall-Künstler Collie Buddz, verleihen zwei der Songs eine ganze besondere Note. Doch Vorsicht: Auch wenn es manchmal den Anschein hat, dass die Sonne in Kalifornien unermüdlich scheint, wissen auch die Mitglieder von Rebelution um Probleme und scheuen sich z.B. in „Fade away“ und „Against the grain“ nicht vor Tiefgang in ihrer Musik.

Genau das ist es auch, was sie so sympathisch macht. Letztendlich ist es nämlich nicht das sorglose Leben in sonnigen Gefilden, das den Unterschied macht. Vielmehr sind es eben der unbändige Zusammenhalt und die zahlreichen Begegnungen mit ihren Fans, die der Band die Bestätigung und damit die Freude zur Musik und am Leben geben und sie zu Titeln wie „De-Stress“ und „More love“ inspirieren. Bei so viel positiver Energie ist es nicht verwunderlich, dass die kalifornischen Jungs mittlerweile zu den Bands zählen, deren Musik sich international am meisten verkauft.

Anspieltipps:

  • De-Stress
  • Fade away
  • Hate to be the one
  • Invasion

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