Tom Vek - Luck - Cover
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Tom Vek Luck


  • Label: PIAS/Rough Trade
  • Laufzeit: 47 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Indie-Rock mit Sachverstand. Der kluge Tom Vek versucht im dritten Anlauf über England hinaus zu wirken.

Es klingt wie eine Band, und ist doch zusammenmontiert. Der das Rampenlicht scheuende Londoner Multiinstrumentalist Thomas Timothy Vernon-Kell zimmert ein überzeugendes Indie-Rock-Album mit Electronica-Gewürzen zurecht.

Früher eher HipHop- und Punk-attitüdenlastig, geht es mit „Luck“ auf zu neuen Indie-Ufern, die zum Beispiel Delphic ganz ähnlich beschreiten. Doch auch wenn sich Vernon-Kell in eine Strömung der Zeit einbettet, gelingt es ihm doch, mit Eigenständigkeit zu überzeugen. Kleine Ausschläge nach unten (schlimm: „Trying To Do Better“) trüben das Gesamturteil eines mit schönen Songs gespickten Albums. „The Tongue Avoids The Teeth“, „Let's Pray“, „Sherman (Animals In The Jungle)“, „Broke” und „Pushing Your Luck“ sind sympathische, rhythmusverspielte und Gitarren und Synthies klug kreuzende Songs des individuellen mp3-Zeitalters.

Dass Tom Vek auf „Luck“ wie eine Band klingt, aber alles alleine macht, lässt sich nach mehreren Durchgängen dann doch heraushören: Diese gelungene Musik klingt irgendwie einsam innerhalb einer sehr vernetzten Zeit.

Anspieltipps:

  • Pushing Your Luck
  • Broke
  • The Tongue Avoids The Teeth

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