Jeff Beadle - The Huntings End - Cover
Große Ansicht

Jeff Beadle The Huntings End


  • Label: Butterfly Collectors/INDIGO
  • Laufzeit: 36 Minuten
Artikel teilen:
6.5/10 Unsere Wertung Legende
8.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Debütalbum eines kanadischen Singer/Songwriters, das Erwartungen weckt.

Schon als Teenager war der Kanadier Jeff Beadle verrückt nach Musik. Er schrieb seine ersten eigenen Songs im Alter von 12 Jahren und gründete auf der High School verschiedene Bands. Auch heute steht das Leben von Jeff Beadle ganz im Zeichen der Musik. Er schlägt sich seit vier Jahren als Swimming-Pool-Reiniger durch, schreibt nebenher seine Texte und Songs, die er bei Live-Auftritten in und um Toronto ständig weiterentwickelte, bis er so weit war, um die Stücke aufzunehmen. Zusammen mit seinem Kumpel Franklin Gairdner ging es in ein altes Farmhaus auf den Hügeln von Süd-Ontario, wo Jeff Beadle in völliger Abgeschiedenheit acht Songs einspielte.

Franklin Gairdner übernahm für „The Huntings End“ neben den Aufnahmen und der Produktion noch den Background-Gesang und steuerte ein paar Mundharmonikaklänge zu einem sehr spartanischen und direkten Album bei, das die Singer/Songwriter-Kunst von seiner ehrlichsten und im besten Sinne simpelsten Seite zeigt. Der Kanadier beschränkt sich ganz auf Gesang und seine Akustikgitarre und verzichtet vollständig auf Studio-Schnickschnack und Tricks mit doppeltem Boden.

Dabei erinnert Jeff Beadle an Kollegen wie Neil Young („Devil’s arms“), den frühen Bruce Springsteen („Heartbreak hood“) und natürlich Bob Dylan („Nicotine hands“), auch wenn seine Songs noch nicht die Strahlkraft derer seiner älteren Kollegen besitzen. Doch mit seinen tiefgründigen Texten und seinem Gespür für eindringliche Melodien, macht Jeff Beadle schon zu diesem frühen Zeitpunkt seiner Karriere deutlich, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist.

Anspieltipps:

  • Did you run
  • Nicotine hands
  • Heartbreak hood
  • This ain’t heaven
Neue Kritiken im Genre „Singer/Songwriter“
8.5/10

Rough And Rowdy Ways
  • 2020    
Diskutiere über „Jeff Beadle“
comments powered by Disqus