Led Zeppelin - Houses Of The Holy (Deluxe Edition) - Cover
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Led Zeppelin Houses Of The Holy (Deluxe Edition)


  • Label: Atlantic/WEA
  • Laufzeit: 80 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Teil fünf eines umfangreichen Programms von Wiederveröffentlichungen aus dem Hause Led Zeppelin.

Es ist mal wieder an der Zeit, dass der zehn Longplayer umfassende Back-Katalog der Hardrock-Legende Led Zeppelin in die Hand genommen und neu auf den Markt gebracht wird. Diesmal hat sich Gitarrist Jimmy Page höchstpersönlich um einen neuen Sound-Mix der Alben gekümmert und für die Bonus-CDs der Deluxe-Ausgaben bisher unveröffentlichte Live-, Demo-, Alternativ-Mix- und Studio-Tracks ausgegraben. Erscheinen werden diese Re-Releases in allen erdenklichen Formaten, von der einfachen CD, bis hin zum mindestens 100 Euro teuren Mega-Deluxe-Box-Set. Nur Fliegen ist schöner.

Wer sich als Ergänzung zu seinen Vinyl-Ausgaben oder den schwachbrüstig klingenden CD-Erstauflagen diese erneuten Re-Releases besorgen möchte, aber keine 1.000 Euro investieren will, sollte trotzdem zumindest zu den Deluxe-Doppel-CDs greifen, die neben dem jeweiligen Originalwerk im frischen Klangbild, das versprochene Bonusmaterial beherbergen, mit dem die Geschichtsstunde in Sachen Led Zeppelin erst so richtig schön wird. Den Anfang der Wiederveröffentlichungsreihe machten die ersten drei Led-Zep-Longplayer aus den Jahren 1969 und 1970 (Zwischen „I“ und „II“ lagen lediglich acht Monate. Heutzutage fast unvorstellbar. Es sei denn, man heißt Green Day und liefert mit „Uno!“, „Dos!“, „Tré!“ ein Desaster ab). Ihnen folgen nun in der zweiten Welle die Werke „Led Zeppelin IV“ (11/1971) und „Houses Of The Holy“ (03/1973).

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„Houses Of The Holy“: Led Zeppelin arbeiteten schnell. Nur 16 Monate nach „IV“ stand bereits der nächste Longplayer in den Verkaufsregalen. Nachdem „IV“ in den USA im Gegensatz zu Großbritannien der ersten Platz in den Charts verfehlt hatte, bedeutete „Houses Of The Holy“ die Rückkehr auf den Charts-Thron im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Kurioserweise verkaufte sich „Houses Of The Holy“ in den USA nur knapp halb so oft wie „IV“ (elf anstatt 23 Millionen Einheiten). Das Werk bedeutete eine erneute Weiterentwicklung im Sound der Band und eröffnete mit dem ausufernden Stück „The song remains the same“, gefolgt von der Ballade „The rain song“ – und damit komplett anders als „Led Zeppelin IV“.

Viele Stücke auf „Houses Of The Holy“ besitzen einen ausgeprägten Jam-Charakter. Das zeigt insbesondere die der Deluxe Edition beigefügte „Companion Disc“. Die darauf enthaltenen sieben bis dato unveröffentlichten alternativen Versionen in Form von Roh-Mixen und Work-In-Progress-Edits lassen den Hörer tief in die Entstehung der Stücke abtauchen und verstehen, warum „Houses Of The Holy“ ganz anders unterwegs ist, als es „IV“ war.

Anspieltipps:

  • No quarter
  • D’yer mak‘er
  • The rain song
  • Over the hills and far away
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