Darkness Divided - Written In Blood - Cover
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Darkness Divided Written In Blood


  • Label: Victory Records
  • Laufzeit: 34 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Christlicher Metal- bzw. Deathcore aus Texas, der ordentlich durch die Rabatten pflügt.

Mit ihrer „Chronicles”-EP aus dem Jahr 2012 ergatterten Darkness Divided aus San Antonio, Texas, ihren ersten richtigen Plattenvertrag, den sie beim renommierten Metal-Label Victory Records unterschrieben. Dort werden Darkness Divided als „christliche Metalcore-Band, die allerdings mehr Metal als Core ist“, geführt. Ob dies wirklich so ist oder ob die Herren Isreal Hernandez (Drums), Gerard Mora (Gesang), Christopher Mora (Gitarre) und Joseph Mora (Bass) tatsächlich eine bayerische Blaskapelle und heimlich mit der Dalton-Bande verwandt sind, muss deshalb auf der Stelle herausgefunden werden.

Nach einem fulminanten Orchester-Intro blasen Darkness Divided erst einmal amtlich ins Metalcore-Horn und überrennen den Hörer in „Severance“ mit einer Speed-, Growl- und Breakdown-Orgie, die sich gewaschen hat. Somit erweitert sich das Stil-Fenster der Texaner um die Komponente Deathcore, die im Studio zusammen mit Produzent Cory Brunnemann technisch einwandfrei eingetrümmert wurde.

Der Sound des Albums ist beeindruckend und Darkness Divided verzichten weitgehend auf Studio-Schnickschnack und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Okay, ein paar Samples, Loops und Orchester-Momente können sich die vier zwar nicht verkneifen, doch diese fallen nicht negativ ins Gewicht. Somit liefern die vier texanischen Christen einen schon jetzt sehr ausgereiften Longplayer ab, der in Sachen Härte, Power und technischer Brillanz kaum etwas zu wünschen übrig lässt.

Anspieltipps:

  • Severance
  • A well run dry
  • The will of man
  • Withering kingdom
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