The Hollies - 50 At Fifty - Cover
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The Hollies 50 At Fifty


  • Label: Parlophone/WEA
  • Laufzeit: 180 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Zum fünfzigsten Jubiläum, 50 Lieder auf drei CDs.

Die 1962 in der nordenglischen Metropole Manchester gegründeten Hollies feiern heuer den 50. Jahrestag ihrer ersten Album-Veröffentlichung „Stay With The Hollies“ im Januar 1964, die es in den UK-Charts bis auf Platz zwei brachte und der Anfang einer im Prinzip bis heute andauernden Karriere war, die zwar schon lange keine neuen Songs mehr zu Tage fördert, aber durch Tourneen und zahllose Compilation-Alben mehr oder weniger künstlich am Leben gehalten wird.

Aus diesem Anlass veröffentlicht das britische Ur-Label der Hollies, Parlophone Records, das inzwischen zum Warner-Konzert gehört, mit „50 At Fifty“ eine drei Silberlinge umfassende Werkschau, die speziell für Einsteiger einen praktischen Querschnitt durch dutzende Studio-, Live- und Compilation-Alben aller Art der ehemals fünfköpfigen Band darstellt. Leider geizt das Label dabei mit Hintergrundinformationen zu der von Allan Clarke, Graham Nash, Jeremy Levine, Eric Haydock und Don Rathbone vor 52 Jahren ins Leben gerufenen Gruppe.

Das begleitende Booklet fällt mit 12 Seiten, ein paar Bildern und null Text mehr als dürftig aus und wird dem Anlass der Veröffentlichung in keiner Weise gerecht. Dabei richten sich doch gerade solche Werkschauen zu einem günstigen Preis an Einsteiger, die mehr über die Lieder und die Band hinter den Songs erfahren möchten. Damit ist es in Bezug auf „50 At Fifty“ leider Essig. Was bleibt sind immerhin 50 Tracks, von denen jedem aufmerksamen Radiohörer zumindest eine Handvoll bekannt sein müssten.

Schließlich stehen The Hollies für eigene Klassiker wie „Stop stop stop“, „King Midas in reverse“ und „Long cool woman in a black dress“ sowie gelungene Coverversionen, wobei sich die Anzahl der Nummer-Eins-Hits der Hollies insgesamt in erstaunlichen Grenzen hält. Wie gut, dass sich die Hitparaden-Bilanz mit nachgespielten Stücken wie „He ain‘t heavy, he‘s my brother“, „Searchin‘“ oder auch „Just one look“ aufbessern ließ. Doch sei’s drum. In diesem Jahr wird gefeiert. 50 Jahre The Hollies mit 50 Songs. Die Aufmachung und das Drumherum sind zwar eher dürftig, doch unterm Strich zählt ja was drin und nicht was drauf ist.

Anspieltipps:

  • Searchin‘
  • Bus stop
  • Hey Willy
  • Hello to romance
  • Boulder to Birmingham
  • Stop! In the name of love
  • He ain’t heavy, he’s my brother
  • 4th of july, Asbury Park (Sandy)
  • The day that curly Billy shot down crazy Sam McGee
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