Zaz - Paris - Cover
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Zaz Paris


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 43 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Ribéry, Ribéry, Ribéry, Ribéry, Ribéry, Ribéry, Ribéry!

Mit dem ersten Longplayer für ihren neuen Vertragspartner Warner Music, legt Isabelle „Zaz“ Geffroy (34) eine Liebeserklärung an die Stadt Paris vor. Sie präsentiert eine Sammlung der 13 schönsten Songs über die französische Hauptstadt – u.a. produziert von Quincy Jones (Michael Jackson, Frank Sinatra, George Benson, Donna Summer) und John Clayton (Diana Krall, Natalie Cole, Whitney Houston, Michael Bublé). Und das rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft. Denn Zaz ist inzwischen eine richtig große Nummer. Ihre bisherigen Studio- und Live-Alben gingen weltweit geschätzt rund vier Millionen Mal über die Ladentische, wobei der Löwenanteil der Verkäufe auf ihre französische Heimat entfällt. Dennoch gehört die 34-Jährige damit neben Daft Punk und David Guetta zu den kommerziell erfolgreichsten Pop-Exporten des Landes.

Die als „neue Edith Piaf“ geadelte Sängerin und Wahl-Pariserin, die sich ihre ersten Sporen als Straßensängerin auf dem Montmartre verdiente, hat den Flair der Straße bis heute in ihren Stücken beibehalten. Dadurch klingen sie spontaner, sympathischer, leichter und authentischer als die meisten, oft klinisch reinen Studioproduktionen. Das macht sich auch auf einem Werk wie „Paris“ bemerkbar, das ausschließlich aus Coverversionen besteht und von zwei legendären Produzenten betreut wurde, die sich für gewöhnlich nicht scheuen, im Studio das große Besteck aufzufahren.

Auch „Paris“ geizt aus diesem Grund nicht mit Big-Band- und Orchesterklängen. Doch Zaz drückt den Liedern ihren eigenen Stempel auf und verwandelt sie in einen flüssigen Reigen aus Swing, Jazz, Chanson und Pop, der frisch und leidenschaftlich klingt. Denn Zaz singt nicht wie eine der großen, unnahbaren Diven, sondern wie ein junges Reh, das aufgeregt durch den Wald hüpft. Dieser Spaß an der Freude überträgt sich nahtlos auf den Hörer, auch wenn dieser kein Wort von dem versteht, was Zaz da singt. Wichtig ist das Gefühl, das die aus Bordeaux stammende Sängerin in ihren Songs überträgt. Und das gelingt, auch in den Duetten mit Charles Aznavour, Thomas Dutronc und Nikki Yanofsky, ausnahmslos gut.

Anspieltipps:

  • La parisienne
  • Champs Elysée
  • La romance de Paris
  • I love Paris – J´aime Paris
  • J´aime Paris au mois de Mai
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