Spandau Ballet - The Story: The Very Best Of Spandau Ballet - Cover
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Spandau Ballet The Story: The Very Best Of Spandau Ballet


  • Label: Chrysallis/WEA
  • Laufzeit: 150 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
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32 bekannte und drei neue Songs der britischen New Romantics.

Die Band Spandau Ballet formierte sich Ende des Jahres 1979 in London und avancierte als Vertreter des sogenannten New-Romantic-Stils zu einer der erfolgreichsten Pop-Gruppen der 80er Jahre. In dieser Dekade veröffentlichte die Band ein halbes Dutzend Alben, von denen fünf in Großbritannien mit Gold- und Platin-Auszeichnungen dekoriert wurden. Lediglich „Heart Like A Sky“ (09/1989) floppte, was letztendlich auch zum Split der Band führte.

Danach versuchten sich die Bandmitglieder als Solokünstler und kehrten tatsächlich 20 Jahre später mit dem Album „Once More“ (11/2009) als Gruppe auf die Bildfläche zurück. Der schnelle Rechner stellt fest, dass seitdem auch schon wieder fünf Jahre ins Land gezogen sind, in denen es von Spandau Ballet nichts Neues zu hören gab. Doch jetzt schickt das Label Chrysalis Records eine weitere „Best Of“-Platte der Briten ins Rennen, auf der tatsächlich drei neue Stücke zu hören sind.

Doch zuerst wird die Geschichte von Tom Hadley, John Keeble, Gary Kemp, Martin Kemp und Steve Norman noch einmal anhand von 32 Songs erzählt. Als eine der Speerspitzen der New-Wave-Bewegung erreichten Spandau Ballet mit 23 Stücken die UK-Charts, in denen sie insgesamt 500 (!) Wochen verweilten. Das wirkte sich auch auf die Album-Verkäufe aus, die bis dato 25 Millionen abgesetzte Einheiten zählen. Für eine knapp zehnjährige Bandgeschichte (die Reunion außen vor gelassen) sind das durchaus beeindruckende Zahlen, die den Stellenwert des Quintetts in den 80er Jahren deutlich machen.

Mit Hits wie „True“, „Gold“ oder auch „Through the barricades“, die auch heute noch zum Programm des Formatradios gehören, sind Spandau Ballet fester Bestandteil der Pop-Geschichtsbücher. Und auch wenn „The Story…“ die ungefähr zwölfte Spandau-Ballet-Compilation darstellt, kann sie als kompakter Appetitanreger überzeugen und den heutzutage etwas merkwürdigen Produktionsklang der 80er Jahre dokumentieren. Und dann wären da ja noch die neuen Stücke „This is the love“, „Steal“ und „Soul boy“, die am Ende der ersten CD platziert wurden.

Für diese holten sich Spandau Ballet mit Trevor Horn (u.a. Frankie Goes To Hollywood, t.A.T.u., Genesis, Simple Minds, Mike Oldfield) genau den richtigen Produzenten ins Boot. Er betreute bereits ihr 1982er Werk „Instinction“ und zeigt auch hier, wie diese Band zu klingen hat: Nämlich so, als hätten wir das Jahr 1984 und nicht 2014. Und das ist auch irgendwie gut so.

Anspieltipps:

  • True
  • Gold
  • Steal
  • Round and round
  • Only when you leave
  • Through the barricades
  • To cut a long story short
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