Bass Drum Of Death - Rip This - Cover
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Bass Drum Of Death Rip This


  • Label: Innovative Leisure/Rough Trade
  • Laufzeit: 31 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6.4/10 Leserwertung Stimme ab!

John Barrett mit echtem Studio und richtigen Bandmitgliedern: keine halben Sachen.

Ein Mann mit langen Haaren, eine Lederjacke, auf der die Letter „Bass Drum Of Death“ geschrieben stehen, der Albumtitel „Rip This“ rechts in der oberen Ecke. Das offizielle Genre „Rock“, die inoffizielle Zugehörigkeit zu „Garage Rock“, „Lo-Fi“ und dem „American Rock Underground“. Songtitel wie „Left for Dead“, „For Blood“, „Burns my Eye“ - alles in allem scheinen die Jungs hinter dieser amerikanischen Band sich selbst als ziemlich „hart“ zu sehen.

Tatsächlich sind die Songs wie zu erwarten schnell, schmutzig, rockig. John Barrett, an der Front der eisernen Männer, hatte aber auch einige Zeit zum Üben. „Rip This“ ist bereits seine dritte Platte. Bisher hatte der Amerikaner die Texte auf den Vorgängern alle selbst geschrieben und mehr noch: Bis 2008 fungierte er als Einmann-Band und kümmerte sich um Bass, Gitarre und Schlagzeug gleichzeitig.

Für das neue Werk hat er sich jedoch weiterentwickelt, Aufgaben abgegeben und einiges verändert. Location und Leute wurden gesucht. Während Songs bisher meist bodenständig in einer Garage aufgenommen wurden, sollte für „Rip This“ ein echtes Studio mit echtem Producer her. Kalifornien wurde somit Zeuge energiegeladener zwei Wochen, in denen Len Clark als „Full-Time-Schlagzeuger“ rekrutiert und Jacob Portrait als Producer gewonnen wurde. Vierter im Bunde ist nach wie vor Josh Hunter.

Gemeinsam ließen sie kreischenden Gitarren, robusten Texten und ausdauernder Stimmkraft genug Platz sich zu entfalten. Das Ergebnis könnte man als tiefen, schweren und trotzdem quicklebendigen Rock beschreiben, der für eine Band, die sich selbst als „Bass Drum Of Death“ bezeichnet, durchaus gut ins Ohr geht. Tatsächlich hat auch das Weglassen des „Lo“ vor „Fi“ seinen Teil zum Gelingen beigetragen. Und mal ehrlich: Es klingt noch immer „low“ und schmutzig genug.

Anspieltipps:

  • Everything’s the same
  • For blood
  • Left for dead
  • Route 69

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