Olly Murs - Never Been Better - Cover
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Olly Murs Never Been Better


  • Label: Epic/Sony Music
  • Laufzeit: 60 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Ziel erreicht, Auftrag erfüllt: Auch „Never Been Better“ bringt das obligatorische (Hit)Single-Paket mit, eingerahmt von harmlos-nettem Füllmaterial.

Als Zweitplatzierter der sechsten Staffel der britischen Ausgabe der Castingshow „The X Factor” im Jahr 2009, startete Olly Murs (30) im Gegensatz zum Gewinner Joe McElderry (23), der sich lediglich im Vereinigten Königreich einen Namen gemacht hat, weltweit als Popstar durch und konnte bereits zahlreiche Nummer-eins-Singles verbuchen. Im Sog seiner erfolgreichen Singles verbuchten auch die bisherigen drei Alben sehr gute Platzierungen, sodass der 30-Jährige nach wenigen Karrierejahren schon mehr als zehn Millionen verkaufte Tonträger vorweisen kann.

Dass Olly Murs und Co. für den nun vorgelegten vierten Studio-Longplayer an ihrer Erfolgsrezeptur nichts ändern würden, dürfte klar sein. Der Engländer vertraute wieder auf sein Stamm-Team Steve Robson (James Morrison, Leona Lewis, Take That), Wayne Hector (Nicki Minaj, The Wanted, Britney Spears) und Claude Kelly (Kelly Clarkson, Kylie Minogue, Jessie J). Dazu holte er sich die Songwriter und Produzenten Ryan Tedder (U2, Adele, Taylor Swift), Travie McCoy (Bruno Mars, Taio Cruz, Jason Mraz) und Jamie Scott (Ella Henderson, One Direction, Melanie C) ins Boot und heuerte seine Kollegen John Newman (24) und Paul Weller als Songwriting-Partner (56) an.

Diese erfahrene Truppe hat auf der Deluxe Edition von „Never Been Better“ 17 Tracks Zeit, um wieder den einen oder anderen Radiohit aus dem Ärmel zu schütteln. Und siehe da, lange müssen die Hörer nicht danach suchen. Schon mit „Beautiful to me“ kredenzt Mr. Murs einen seiner typischen Ohrwürmer, sogleich gefolgt von einem nicht minder eingängigen Duett mit Demi Lovato („Up“). Auch danach finden sich immer wieder hitverdächtige Stücke wie „Hope you got what you came for”, „Why do I love you”, „We still love“ oder auch „Ready for love“ auf „Never Been Better“, das damit seinen Anforderungen voll gerecht wird, nämlich singletaugliche Songs abzuliefern.

Dass diesmal kein Knaller der Marke „Troublemaker“, „Dear darlin´“, „Heart skips a beat” bzw. „Dance with me tonight“ zu finden ist, fällt dennoch auf. Ganz so einfach nach Schema F scheint es also doch nicht zu sein, sich potenzielle Nummer-eins-Hits aus den Rippen zu schneiden. Abstürzen wird „Never Been Better“ deshalb aber kaum.

Anspieltipps:

  • Up
  • We still love
  • Beautiful to me
  • Never been better
  • Hope you got what you came for
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