Wilco - Alpha Mike Foxtrot: Rare Tracks 1994-2014 - Cover
Große Ansicht

Wilco Alpha Mike Foxtrot: Rare Tracks 1994-2014


  • Label: Nonesuch/WEA
  • Laufzeit: 280 Minuten
Artikel teilen:
8/10 Unsere Wertung Legende
8.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Der zweite Teil der großen Aufräumaktion im Hause Wilco: Diesmal geht es um gesammelte Raritäten aus 20 Jahren.

Der zweite Teil der großen Aufräumaktion im Hause Wilco, nach der Best-Of-Sammlung „What´s Your 20? Essential Tracks 1994-2014“ auf zwei CDs, ist das parallel auf den Markt geworfene, vier Silberlinge umfassende Mammutwerk „Alpha Mike Foxtrott: Rare Tracks 1994-2014“, auf dem sich jede Menge Raritäten in Form von Demos und Live-Versionen bekannter Tracks befinden, aber auch bis dato gänzlich unbekannte Stücke tummeln. Im Vergleich zu „What´s Your 20? Essential Tracks 1994-2014“ ist „Alpha Mike Foxtrott: Rare Tracks 1994-2014“ deutlich opulenter und luxuriöser aufgemacht. Neben einer prachtvollen Vinyl-Edition erscheint die CD-Ausgabe in einer Hardcover-Hülle im DVD-Format, mit einem 64-seitigen Booklet und einer aufklappbaren Stecktasche, in der alle vier CDs Platz haben.

Damit kann der Wilco-Fan auf eine mehrstündige Entdeckungstour gehen, die von der amerikanischen Produzentin Cheryl Pawelski vorbereitet wurde. Pawelski ist seit vielen Jahren spezialisiert auf Re-Issues und Compilations. Dazu gründete sie das Indie-Label Omnivore Recordings und arbeitete u.a. für Rhino Entertainment, die Concord Music Group sowie Capitol Records (EMI). In ihrer Karriere betreute sie bis jetzt Projekte von Aretha Franklin, The Beach Boys, Miles Davis, Rod Stewart, Otis Redding, Bette Midler, Willie Nelson, Warren Zevon, Chicago, Stephen Stills, John Coltrane, The Band und Townes van Zandt und wurde dafür viermal für einen Grammy nominiert. Mit den ersten Kompilationen in der 20-jährigen Geschichte von Wilco überhaupt, könnte sich dies wiederholen.

Bild

Angefangen bei reichlich windschiefen Demo-Versionen („Childlike and evergreen“, „Someone else’s song“, „Passenger side“) über eine große Auswahl an Live-Stücken, Soundtrack-Beiträgen, Cover- und Remix-Versionen sowie vielen weiteren Schätzen, die nicht auf Alben gelandet sind, geht die Reise durch 77 Tracks, die über einen Zeitraum von zwei Dekaden die musikalische Vielseitigkeit der Band zeigen. Dabei belegen Jeff Tweedy und Co., dass sie dem Alternative-Country irgendwann entkommen sind und mit Einflüssen aus Rock, Pop, Folk und Singer/Songwriter-Musik eine der ganz großen Schubladen in der Musikgeschichte aufgemacht haben.

Dass die Band dabei mal klingt wie The Rolling Stones („Monday“), Bruce Springsteen („At my window sad and lonely“), The Beatles („Cars can’t escape“) oder die Kollegen von Eels („The lonely 1“), macht die Sache noch reizvoller. Denn Wilco selbst können gar keine schlechten Songs bzw. Alben produzieren. Was erst, wenn sich ihr Genius mit dem anderer Künstler mischt? Unter anderem dies ist von Herrn Tweedy sowie Nels Cline (Gitarre), Pat Sansone (Keyboards), Mikael Jorgensen (Piano, Gitarre), John Stirratt (Bass) und Glenn Kotche (Drums) hier zu hören!

Anspieltipps:

  • Monday
  • Panthers
  • Promising
  • Hate it here
  • Passenger side
  • Hell is chrome
  • I shall be released
  • More like the moon
  • Impossible Germany
  • At my window sad and lonely
Neue Kritiken im Genre „Country-Pop“
9/10

Ode To Joy
  • 2019    
6/10

The Sun Will Come Up, The Seasons Will Change
  • 2019    
Diskutiere über „Wilco“
comments powered by Disqus