Voodoma - Secret Circle - Cover
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Voodoma Secret Circle


  • Label: Echozone
  • Laufzeit: 51 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
9/10 Leserwertung Stimme ab!

Konsens-Gothic-Rock aus Düsseldorf. Garantiert (fast) ohne Aufreger.

Drei Jahre nach ihrem letzten Studiowerk „Rebirth” und zwei Jahre nach dem Compilation-Album „Bridges To Disturbia“, meldet sich die Düsseldorfer Elektro-Gothic-Metal-Band Voodoma mit neuem Song-Material zurück, das sich wie gewohnt nicht auf eine stilistische Richtung festlegen will und deshalb auch schon mal auf die Tanzfläche der Rock-Discos drängt.

Doch keine Bange! Grundsätzlich sind die Voodoma-Songs in den Bereichen Dark-Metal und Gothic-Rock zu verorten, so auch auf „Secret Circle“, dem frischen Wurf der Herren Michael Thionville (Gesang), Mikk Hollenberg (Gitarre), Frank Lüppken (Gitarre), Tommy Bremke (Bass) und Marc Lüppken (Drums). Mit der Erfahrung von nunmehr fünf Studioalben und einigen EPs lassen die Rheinländer auf „Secret Circle“ nichts anbrennen und servieren ein Dutzend solide Brecher aus der Dunkelkammer.

Dabei gibt es weder gravierende Ausschläge nach oben noch nach unten zu vermelden. Als wären Voodoma der Inbegriff des Konsens-Gothic, rocken sie auf technisch gutem Niveau die Genre-Tonleiter hoch und runter und werden erst zum Schluss auffälliger, wenn ihre Melodien, wie in „Sin to sin“ und „Virus“ zu hören, etwas mehr in Richtung Popmusik lenken und dabei deutsche Texte verwendet werden. Dann klingen Voodoma tatsächlich nach dem guten alten Kinder-Gothic à la LaFee. Gerne werden die fünf Musiker diesen Vergleich nicht hören, aber irgendwie sollten Voodoma nach einem halben Dutzend Longplayern in zehn Jahren halt auch mal Aufmerksamkeit erregen.

Anspieltipps:

  • Abyss
  • The saint
  • To the end
  • Blood for blood
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