Hot Mama - Let It Die EP - Cover
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Hot Mama Let It Die EP


  • Label: Sonic Revolution
  • Laufzeit: 24 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
6.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Noch fehlt der besondere Kick, der beim Hörer das Verlangen auslöst, unbedingt eine Platte von Hot Mama haben zu wollen.

Im März des vergangenen Jahres legte die Band Hot Mama aus dem sächsischen Freiberg mit „Downloader“ ihren Debüt-Longplayer vor. Als Appetizer für das im Frühjahr 2015 geplante Zweitwerk, legt das Quartett nun noch schnell eine 6-Track-EP nach.

Irgendwann nach der Veröffentlichung von „Downloader“ hat Drummer André Siegert die Band verlassen und wurde von Clemens Adami ersetzt, der aus der Hardcore-Szene stammt und dem Sound von Hot Mama damit ein gutes Pfund mehr Härte verpasst hat. Daran lässt sich erkennen, dass sich Hot Mama stilistisch noch festigen müssen.

Zurzeit klingt das Quartett auch aufgrund der Tatsache, dass es mit Sonya Gorelova eine Frau als Sängerin hat, in Ansätzen wie eine der zahlreichen Alternative-Rock- und Metal-Bands (Evanescence, Lacuna Coil, Within Temptation, Halestorm), die sich um die Vorherschaft im Female Fronted Metal bzw. Rock balgen. Doch um in diesen Regionen mitreden zu können, ist es für Hot Mama noch zu früh.

Ihre vier neuen Stücke „Let it die“, „Alive“, „Unhollywood“ und „One goes to Danzig“ haben durchaus ein paar schnittige Riffattacken zu bieten, was besonders bei den beiden angehängten Instrumentalversionen von „Let it die“ und „Alive“ herauszuhören ist. Am Ende fehlt es allerdings noch an Raffinesse und dem besonderen Kick, die beim Hörer das Verlangen auslösen, unbedingt eine Platte von Hot Mama haben zu wollen.

Anspieltipps:

  • Alive
  • Let it die
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