She & Him - Classics - Cover
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She & Him Classics


  • Label: Columbia/Sony Music
  • Laufzeit: 39 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein Cover-Album für das Weihnachtsgeschäft. Eine Weihnachtsplatte hatten wir schließlich schon.

Da She & Him bereits vor drei Jahren mit „A Very She & Him Christmas“ (11/2011) eine Weihnachtsplatte veröffentlicht haben und das letzte reguläre Werk „Volume 3” (05/2013) auch schon wieder mehr als 1½ Jahre auf dem Buckel hat, muss es nun ein Longplayer mit Coverversionen retten. Danach fehlt eigentlich nur noch ein Live- und ein Best-Of-Album, um den Branchenstandard der Einfallslosigkeit vollends abzuarbeiten. Doch bis dahin zählen erst einmal die persönlichen „Classics“ von Sängerin und Schauspielerin Zooey Deschanel und Mastermind M. Ward.

Das seit 2008 aktive Duo präsentiert auf „Classics“ Songs, die der geneigte Hörer von Interpreten wie Ella Fitzgerald, Aretha Franklin, Dusty Springfield, Carole King, Frank Sinatra, Bing Crosby, Elvis Presley, Van Morrison, Willie Nelson, Louis Armstrong, Elvis Costello, LeAnn Rimes, Benny Goodman und The Byrds kennt. Das bedeutet, dass diese „Classics“ bereits mehrfach nachgesungen wurden. Denn Sänger und Sängerinnen wir Elvis Costello oder LeAnn Rimes sind keinesfalls die Urheber dieser Lieder. Diese stammen nämlich aus einer ganz anderen Epoche.

So reicht der Entstehungszeitraum der Stücke aus den 1930er Jahren („Would you like to take a walk“, „We’ll meet again“, „Stars fell on Alabama“), über die Vierziger- („Time after time“, „It’s always you“) und Fünfziger- (u.a. „It’s not for me to say“, „Stay awhile“, „Unchained melody”) bis in die Sechziger- („Oh no, not my baby”) und Siebzigerjahre („She“), womit „Classics“ rein konzeptionell schon einmal klar auf der Gewinnerstraße ist.

So reicht der Entstehungszeitraum der Stücke aus den 1930er Jahren („Would you like to take a walk“, „We’ll meet again“, „Stars fell on Alabama“), über die Vierziger- („Time after time“, „It’s always you“) und Fünfziger- (u.a. „It’s not for me to say“, „Stay awhile“, „Unchained melody”) bis in die Sechziger- („Oh no, not my baby”) und Siebzigerjahre („She“), womit „Classics“ rein konzeptionell schon einmal klar auf der Gewinnerstraße ist. Denn es kommt positiv hinzu, dass She & Him die Originale nicht mutwillig vergewaltigen, sondern in zum Teil live eingespielte Orchesterklänge betten, die der historischen Geschichte der Lieder gerecht werden.

Zooey Deschanel und M. Ward empfinden die berühmten Originale mit Respekt und Einfühlungsvermögen nach, was „Classics“ eine angenehm altmodische Note verpasst. Hier und da wirkt das Songmaterial zwar etwas kitschig („Unchained melody“), was aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in der Vorweihnachtszeit erlaubt sein muss. Dazu kommt ein authentisches 50er/60er-Jahre-Feeling, das speziell durch den Einsatz von Bläsern und Streichern sowie etwas Hall auf der Stimme von Zooey Deschanel erzeugt wird. Fazit: Ein schönes Album, das perfekt in die Weihnachtszeit passt.

Anspieltipps:

  • We’ll meet again
  • I’ll never be free
  • Unchained melody
  • It’s not for me to say
  • This girl’s in love with you
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